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·5. August 2026
Ricken bricht sein Schweigen: BVB-Boss äußert sich erstmals zum El-Mala-Poker

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·5. August 2026

Der Transferpoker um Said El Mala bleibt eines der beherrschenden Themen bei Borussia Dortmund. Nachdem der BVB mit seinem ersten Angebot beim 1. FC Köln gescheitert war, hat sich nun erstmals auch Geschäftsführer Lars Ricken öffentlich zu der Personalie geäußert.
Konkrete Einblicke in den Stand der Verhandlungen wollte der BVB-Boss allerdings nicht geben. Stattdessen verwies Ricken auf die grundsätzliche Haltung des Vereins im Umgang mit laufenden Transfergesprächen.
Auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten erklärte Ricken: „Er ist Spieler des 1. FC Köln. Ich verstehe Ihre Frage, aber Sie wissen, dass wir keine Wasserstandsmeldungen zu irgendwelchen Gerüchten abgeben.“
Mit dieser Aussage vermied der Dortmunder Geschäftsführer jede Spekulation über den aktuellen Stand der Verhandlungen. Fest steht jedoch, dass Borussia Dortmund den 19-Jährigen weiterhin als Wunschlösung für die Offensive betrachtet.
Zuletzt war der BVB mit einem Angebot in Höhe von rund 34 Millionen Euro zuzüglich zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen beim FC abgeblitzt. Die Kölner bestehen Medienberichten zufolge weiterhin auf einer festen Ablösesumme von mindestens 50 Millionen Euro.
Dennoch machte Ricken deutlich, nach welchen Kriterien Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt sucht. „Grundsätzlich gibt es natürlich viele Spieler, die bei uns gut reinpassen würden. Wir haben inzwischen einen sehr guten Mix in der Mannschaft – aus erfahrenen Spielern, aus Profis mit einer hohen Widerstandsfähigkeit und aus Talenten, die sich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen können. In so eine Mannschaft hineinzukommen ist für Neuzugänge sicher einfacher. Das hat Niko Kovac sehr gut hinbekommen.“

Foto: Getty Images
Während sich Dortmund öffentlich zurückhält, wird in Köln weiterhin betont, dass El Mala professionell mit der Situation umgeht. Nach Angaben aus dem Umfeld des Bundesligisten trainiert der Offensivspieler engagiert mit der Mannschaft und zeigt keinerlei Anzeichen eines Streiks oder einer Trotzreaktion.
Dennoch soll der Wechselwunsch des U-Nationalspielers bei den Verantwortlichen des FC klar hinterlegt sein. Trotz der unterschiedlichen Preisvorstellungen gilt ein Transfer in diesem Sommer deshalb weiterhin als möglich.
Da das Transferfenster noch mehrere Wochen geöffnet ist, bleibt genügend Zeit für weitere Verhandlungen. Es erscheint daher keineswegs ausgeschlossen, dass Borussia Dortmund und der 1. FC Köln am Ende doch noch eine gemeinsame Lösung finden. Bis dahin dürfte der Poker um El Mala eines der spannendsten Transfer-Themen der Bundesliga bleiben.







































