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·19. Februar 2026

Riera-Effekt nach Trainerwechsel: Eintracht-Star lässt aufhorchen

Artikelbild:Riera-Effekt nach Trainerwechsel: Eintracht-Star lässt aufhorchen

Ist die bisher eher enttäuschende Saison von Eintracht Frankfurt plötzlich gerettet? Nach der Entlassung von Dino Toppmöller und der erfolglosen Übergangszeit unter Interimstrainer Dennis Schmitt scheinen die Hessen mit Albert Riera nun den idealen neuen Coach gefunden zu haben. Nach dem 1:1 bei Union Berlin zum Debüt endete das erste Heimspiel des Spaniers gegen Borussia Mönchengladbach mit einem 3:0-Sieg.

Nnamdi Collins wurde gegen die Fohlen für den verletzten Rasmus Kristensen eingewechselt und hofft nun, seinen Stammplatz unter Riera zurückzugewinnen. "Ich bin gut ins Spiel reingekommen und konnte dem Team helfen. Wir wollten defensive Akzente setzen und die Null verteidigen. Das haben wir gepackt", erklärt der flexibel einsetzbare Verteidiger gegenüber dem kicker.


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"Es werden andere Dinge gefordert. Das haben wir allerdings gebraucht."- Collins über den Trainerwechsel (kicker)

Nun möchte der 22-Jährige auch aus persönlicher Sicht vom Riera-Impuls profitierten. "Er ist mein erster Trainer aus dem Ausland. Das ist eine tolle Lernerfahrung. Ich möchte alles aufsaugen und die Dinge umsetzen", sagt Collins, der bereits feststellen konnte: "Für uns alle ist das eine Umstellung, es werden andere Dinge gefordert. Das haben wir allerdings gebraucht. Deshalb gibt es im Fußball auch Veränderungen wie einen Trainerwechsel."

Worte, die sich zumindest als indirekte Kritik an Ex-Trainer Dino Toppmöller interpretieren lassen. Zwar vertraute dieser regelmäßig auf Collins, setzte ihn aber auch nach seinem enttäuschenden Debüt bei der deutschen A-Nationalmannschaft gegen die Slowakei (0:2) schnell wieder auf die Bank.

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Das misslungene DFB-Debüt gegen die Slowakei hat Nnamdi Collins geprägt / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

"Ich durfte tolle Erfahrungen machen, viele Top-Spieler und auch einen Top-Trainer kennenlernen. Trotzdem habe ich den Anspruch an mich selbst zu performen, um mich für die nächsten Lehrgänge oder die WM zu empfehlen. Und das ist mir nicht so gelungen, wie ich mir das erhofft hatte", blickt Collins reflektiert zurück.

Durch die schwere Verletzung von Kristensen darf sich Collins durchaus Hoffnung machen, nun wieder häufiger eingesetzt zu werden. Zwar ist der gebürtige Düsseldorf gelernter Innenverteidiger, spielte in den vergangenen Monaten aber auch häufig als rechter Außenverteidiger.

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