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·31. Mai 2026
Riera teilt nach Entlassung gegen seinen Ex-Klub aus

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Albert Riera ist seit zwei Wochen ohne Verein und hat die Zeit genutzt, um via Instagram eine unmissverständliche Botschaft zu senden. Der 44-Jährige kommentierte den Champions-League-Triumph von PSG und seinem Landsmann Luis Enrique auf eine Art, die kaum zufällig wirkt.
In seiner Story lobte Riera, wie 90min berichtet, den Wandel bei PSG unter Luis Enrique. PSG-Boss Al-Khelaifi habe jahrelang auf Stars und Egos gesetzt, schrieb der Spanier, doch „ohne Autorität gibt es kein erfolgreiches Projekt." Enrique habe volle Kontrolle bekommen, dürfe entscheiden, Stars rotieren lassen und eine Mannschaft über Einzelnamen hinaus aufbauen. Das Ergebnis seien zwei Champions-League-Titel in Folge. Den Abschluss setzte Riera mit dem Hinweis, Spieler seien die Protagonisten „AUF dem Platz", was er bewusst in Großbuchstaben schrieb.
Dass der frühere SGE-Coach damit auch auf seinen eigenen Fall anspielen wollte, liegt auf der Hand. Seine 104-tägige Amtszeit in Frankfurt endete nach 14 Bundesligaspielen mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen. Bereits unmittelbar nach der Entlassung hatte Riera auf Instagram erklärt, Frankfurt habe „nur 20 Prozent der Kraft von Albert" genutzt.
Intern soll die Entscheidung zur Trennung bereits Anfang Mai gefallen sein, wie Sport1 berichtet. Neben Reibereien mit Jonathan Burkardt gab es laut Medienberichten auch Konflikte mit Mario Götze, Can Uzun und Ritsu Doan.
Eine Wutrede auf der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel hatte zusätzlich für Unruhe gesorgt und das Verhältnis zwischen Riera und der Vereinsführung nachhaltig beschädigt. Kurz vor seiner Entlassung hatte er noch um eine vollständige Vorbereitung mit dem Team gebeten, um die SGE nach seinen Vorstellungen aufstellen zu können. Diesem Wunsch kam Frankfurt nicht nach.
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