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·30. August 2026
Roberto De Zerbi bestätigt: Drei Spurs-Stars wollen gehen

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·30. August 2026

Tottenhams Transferfenster gehört bereits jetzt zu den geschäftigsten der Liga: Acht Verpflichtungen wurden für fast 400 Mio. Pfund abgeschlossen, und die klare Botschaft lautet nun, dass die Fluktuation noch nicht vorbei sein dürfte. Wie The Telegraph berichtet, hat Roberto De Zerbi öffentlich eingeräumt, dass weitere Bewegungen zu erwarten sind – und er tat das in einer Sprache, die nur sehr wenig Raum für Sentimentalität lässt.
Nach der Niederlage gegen Newcastle verlagerte sich die Aufmerksamkeit schnell vom Ergebnis auf die fehlenden Spieler. Richarlison, Kevin Danso und Pape Matar Sarr fehlten allesamt, und De Zerbi gab eine Antwort, die durch ihre Direktheit auffiel. „Richarlison hat zu oft gesagt, dass er gehen will. Danso kam vor zwei Tagen zu mir und sagte, dass er gehen will, und bei Pape Sarr ist es genauso, aber er hat sich eine kleine Verletzung zugezogen.
„Ich liebe diese Spieler. Sie sind großartige Jungs. Ich habe sehr gute Beziehungen [zu ihnen], aber wenn sie gehen wollen, müssen sie dem Verein die wirtschaftliche Lösung bringen, dann können sie gehen, und wir finden andere Spieler.“

Foto IMAGO
Das ist der moderne Markt in einfachen Worten. Tottenham hat viel Geld ausgegeben, formt den Kader in hohem Tempo um, und der Cheftrainer macht klar, dass allein der Wunsch nach einem Abgang keinen Wechsel erzwingt. Wenn Spieler weg wollen, muss der kaufende Klub die Bewertung der Spurs erfüllen. Das ist kein Drama, das ist Verhandlungsmacht.
Die Situation um Richarlison wirkt am weitesten fortgeschritten, schlicht weil De Zerbi es als wiederholt geäußerten Wechselwunsch dargestellt hat. Dansos Bitte klingt neuer, während Sarrs Fall offenbar mit einem Fitnessproblem vermischt ist. Trotzdem ist der größere Punkt offensichtlich: Spurs handeln ohne Nostalgie.
Für Tottenham geht es jetzt um Kontrolle. Man kann unzufriedene Spieler gehen lassen, sofern die Zahlen stimmen und Ersatz bereitsteht. Genau das hat De Zerbi praktisch gesagt. Nach den bereits enormen Ausgaben sind die Spurs nicht in der Stimmung, sich von Spielern oder rivalisierenden Klubs diktieren zu lassen, die eine hohe Ablöse herunterhandeln wollen.
Der Gesamteindruck ist der eines Klubs, der unter einem Trainer, der Klarheit will, einen Umbruch beschleunigt. Bleiben und sich voll bekennen – oder gehen und den nächsten Schritt finanzieren. Das ist ein harter Kurs, aber ein schlüssiger, und in einem Transferfenster dieser Größenordnung zählt das mehr als sanfte Botschaften.
Als Spurs-Anhänger ist das alles keineswegs schockierend. Eigentlich ist es längst überfällig. Zu oft hat dieser Klub Spieler mitgeschleppt, die halb drin, halb draußen wirkten, und dann tun alle überrascht, wenn die Mannschaft in großen Momenten ohne Schärfe oder Überzeugung dahinplätschert. Wenn De Zerbi entschieden hat, dass jeder gehen kann, der einen Wechsel forciert, dann gut. Sehr gut. So verhalten sich ernsthafte Klubs.
Das Update zu Richarlison klingt oberflächlich hart, aber die Wahrheit ist einfach. Wenn ein Spieler wiederholt klargemacht hat, dass er weg will, warum sollte man dann etwas anderes vortäuschen? Dasselbe gilt für Danso, dasselbe für Sarr, wenn sein Kopf schon woanders ist. Spurs sollten kein Warteraum für Spieler sein, die anderswo auf ein besseres Angebot hoffen.
Der wichtigste Teil ist die Formulierung über eine wirtschaftliche Lösung. Das ist der Schlüssel. Verkaufen, wenn der Preis stimmt, gut ersetzen, schnell weitermachen. Keine Rabatte, keine Panik, keine emotionalen Deals, nur weil jemand mal in einem Derby getroffen oder einen guten Monat gehabt hat. Tottenham hat bereits fast 400 Mio. Pfund ausgegeben. Eine solche Summe verlangt kompromisslose Entscheidungen.
Die Fans können mit einem Neuaufbau leben. Womit sie nicht leben können, ist Unklarheit. Wenn De Zerbi früh eine Linie zieht, dann ist das nur fair. Der Kader muss dem Trainer gehören, nicht Spielern, die schon Richtung Ausgang schielen. Spurs-Fans haben genug Fehlstarts gesehen. Wenn das der Beginn eines härteren, schärferen Neustarts ist, werden die meisten ihn begrüßen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































