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·7. März 2026

Robin Koch im Aufwind: WM in Nordamerika „ein riesiges Ziel“

Artikelbild:Robin Koch im Aufwind: WM in Nordamerika „ein riesiges Ziel“

Den Sehnsuchtsort in North Carolina hat Robin Koch klar vor Augen. „Die WM ist ein riesiges Ziel“, sagte der Fußball-Nationalspieler dem SID, „wenn es am Ende reicht, wäre das natürlich ein absoluter Traum. Jeder, der einmal für Deutschland gespielt hat, weiß, was es bedeutet, dieses Trikot zu tragen.“ Nach den Krisenmonaten bei Eintracht Frankfurt ist das für Koch längst nicht mehr selbstverständlich – gut drei Monate bleiben, um sich für die Reise des DFB-Teams nach Winston-Salem zu empfehlen.

Durch die Misere im Verein inklusive Trainerwechsel hat der Verteidiger (15 Länderspiele) seinen Kaderplatz bei Bundestrainer Julian Nagelsmann verloren. Unter dem neuen Coach Albert Riera, laut Koch „ein sehr klarer, sehr strukturierter Typ“, geht es mit der Eintracht aber bergauf. In drei Spielen mit Koch kassierte die vom Kapitän organisierte Defensive – zuvor das große Sorgenkind – nur ein Gegentor.


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Robin Koch: „Thema, das einen beschäftigt“

Koch, der dabei mit starken Zweikampfquoten und vielen Ballaktionen überzeugte, fiebert nun dem 19. März entgegen: Dann nominiert Nagelsmann sein erstes Aufgebot im WM-Jahr und gibt einen wichtigen Fingerzeig. „Natürlich ist das ein Thema, das einen beschäftigt. Es wäre gelogen, wenn nicht“, gab Koch zu.

Für den 29-Jährigen ist klar, dass gute Leistungen in Frankfurt das einzig valide Empfehlungsschreiben sind. „Wenn ich hier konstant auf einem hohen Niveau spiele und Verantwortung übernehme, dann steigen automatisch meine Chancen.“ Mit Blick auf die vom Bundestrainer angekündigten Rollengespräche ergänzte er, er kenne seine Rolle beim DFB genau und „wusste immer, wie ich diese am besten mit Leben fülle“ – eine Qualität, die Nagelsmann zum wichtigen WM-Faktor erklärt hatte.

„Ich glaube, dass ich mit meiner Erfahrung und meiner Art, eine Mannschaft zu unterstützen, helfen kann“, meinte Koch. Nagelsmann wisse das, sagte er, doch seine Konkurrenz ist namhaft: Antonio Rüdiger, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck dürften die beiden Stammplätze unter sich ausmachen. Dahinter konkurriert Koch mit Waldemar Anton, Malick Thiaw und Yann Bisseck um eine Nominierung.

„Der Bundestrainer weiß, was ich dem Team geben kann“, sagte Koch. Man wird ja noch träumen dürfen.

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