Röhl fordert nach 3:0-Sieg mehr: "Müssen uns verbessern" | OneFootball

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·16. August 2026

Röhl fordert nach 3:0-Sieg mehr: "Müssen uns verbessern"

Artikelbild:Röhl fordert nach 3:0-Sieg mehr: "Müssen uns verbessern"

Der FC Red Bull Salzburg gewinnt am dritten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga am Ende souverän bei der WSG Tirol (zum Spielbericht >>>).

Durch einen Doppelschlag von Karim Konate (15.) und Frans Krätzig (17.) liegen die "Bullen" früh mit 2:0 vorne. Sota Kitano macht in der zweiten Halbzeit den Deckel drauf (70.). Ganz restlos zufrieden ist Salzburg-Trainer Danny Röhl mit dem Auftritt seiner Mannschaft aber nicht.


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"Zur Halbzeit kann es auch 6:3 stehen"

Vor allem die Phase nach dem frühen Doppelschlag stößt Röhl sauer auf. Salzburg habe zwar "gut begonnen" und sei "eiskalt vor dem Tor" gewesen, habe danach aber zu viel zugelassen.

"Nach dem 2:0 hatten wir eine Phase, wo wir den Gegner zu sehr hineinkommen lassen. Zur Halbzeit kann es auch 6:3 stehen, das war mir einen Tick zu offen", erklärt der 37-Jährige am "Sky"-Mikro.

Tatsächlich hatte die WSG trotz des klaren Rückstands mehrere gute Möglichkeiten. Lukas Hinterseer traf die Stange, Olakigbe scheiterte an Salzburg-Keeper Zawieschitzky und kurz vor der Pause blieb auch ein Elfmeter des WSG-Kapitäns beim jungen Schlussmann hängen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Salzburg allerdings deutlich kontrollierter.

"In der zweiten Halbzeit haben wir es sehr souverän runtergespielt", befindet Röhl. Dennoch sieht der Coach auch in dieser Phase noch Luft nach oben. "Ein viertes oder fünftes Tor war noch möglich. Aber gerade so die letzten 15 Minuten bei einem 3:0, da müssen wir uns noch weiterentwickeln."

Röhl sieht Problem bei Salzburg selbst

Dass die Tiroler nach dem 0:2 wieder besser ins Spiel kamen, will Röhl dabei keineswegs dem Gegner zuschreiben.

"Das liegt ja nicht am Gegner, das liegt an uns", stellt der Salzburg-Coach klar. Zu viele einfache Ballverluste und der damit verbundene Verlust der eigenen Struktur seien die Ursache.

"Wir wollen dann aufs dritte oder vierte Tor gehen. Aber da musst du den Gegner erst einmal bespielen und Ruhe reinbringen. Aber das werden wir lernen und auch verbessern", ist Röhl überzeugt.

Grundsätzlich fällt sein Zwischenfazit nach drei Bundesliga-Runden dennoch positiv aus. Nach dem Remis in der Vorwoche sei es wichtig gewesen, wieder drei Punkte einzufahren. Auch international habe Salzburg bislang seine "Hausaufgaben gemacht".

"Aber in der ganzheitlichen Performance müssen wir uns noch weiterentwickeln. Das wird kommen, davon bin ich überzeugt", so Röhl. "Es sieht gerade ganz ordentlich aus. Aber wir sind noch nicht an dem Punkt, wo wir hinwollen."

Krätzig: "Wir müssen Chancen nutzen"

Auch Torschütze Frans Krätzig sieht trotz des klaren Erfolgs einen Punkt, an dem Salzburg noch arbeiten muss: die Chancenverwertung.

"Wir müssen die Chancen nutzen, das war auch in den letzten Partien ein Thema von uns, wo wir einen hohen xG hatten", sagt der 23-Jährige. Gleichzeitig gelte es, Spiele nach einer Führung möglichst sauber zu Ende zu bringen.

Insgesamt ortet Krätzig bei den Bullen aber eine positive Entwicklung. "Wir kriegen die Ergebnisse auf unsere Seite. Wir hören nach einem Rückstand nicht auf. Wir kommen immer wieder zurück. Das ist ein Spirit, der irgendwie entsteht."

Auch sein persönlicher Zweikampf mit Neuzugang Dominik Schmid sieht der Deutsche nicht als Konkurrenzkampf im klassischen Sinn. "Zweikampf ist hart. Zusammenspiel trifft es besser. Wir sind gerade auf einem sehr guten Weg, wechseln uns gut ab und das ist genau richtig so."

"Auf jeden Fall" Europa-League-reif

Viel Zeit zur Analyse bleibt Salzburg ohnehin nicht. Bereits am Donnerstag wartet im Europa-League-Playoff der schwedische Meister Mjällby. Nach dem Weiterkommen gegen Pafos steht die Mannschaft nun unmittelbar vor der letzten Hürde auf dem Weg in die Europa League.

Ob seine Mannschaft dafür bereits reif ist?

Röhls Antwort fällt eindeutig aus: "Ja, auf jeden Fall. Aber dafür müssen wir den nächsten Gegner bezwingen."

Das Hinspiel steigt am Donnerstag in Schweden, ehe eine Woche später das Rückspiel in Salzburg folgt.

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