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·3. Juli 2026

Roger Schmidt verlängert bei der J.League

Artikelbild:Roger Schmidt verlängert bei der J.League

Roger Schmidt bleibt der japanischen J.League erhalten. Der frühere Bundesliga-Trainer hat seinen Vertrag als Global Football Advisor bis 2027 verlängert und wird damit vorerst nicht auf die Trainerbank zurückkehren. Der 59-Jährige hatte das Amt im Oktober übernommen und soll die Entwicklung der Liga nun weiter begleiten.

Für Schmidt ist die Aufgabe mehr als ein kurzer Abstecher nach Japan. Im ersten Jahr habe er „Zeit mit vielen Vereinen und Trainern“ verbracht und dabei das Potenzial der J.League sowie die Leidenschaft im japanischen Fußball deutlich gespürt. Genau darauf will er nun aufbauen. Sein Ziel sei es, „Ansätze und Trainingsmethoden von Weltklasse noch tiefer in das Fußballumfeld der J.League zu verankern“.


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Dabei geht es nicht darum, ein europäisches Modell eins zu eins zu kopieren. Schmidt betont, dass der japanische Fußball eigene Stärken habe. „Die Einführung von Weltklasse-Standards bedeutet nicht, den europäischen Fußball einfach zu kopieren“, erklärte er. Vielmehr gehe es darum, die Qualitäten Japans mit internationalen Standards zu verbinden und daraus neue Werte zu schaffen.

Die Rolle des Deutschen ist breit angelegt. Schon bei seiner Verpflichtung hatte die J.League erklärt, dass Schmidt seine Erfahrung durch Trainingseinheiten mit Akademiespielern, Seminare für Trainer und Sportdirektoren sowie den Austausch mit Klubs einbringen soll. Auch Programme mit ausgewählten Nachwuchsteams gehören zu seinem Aufgabenbereich.

Für Schmidt ist der verlängerte Vertrag auch ein Zeichen, dass er sich aktuell bewusst für eine beratende Rolle entschieden hat. Seit seinem Aus bei Benfica Lissabon im August 2024 wurde er immer wieder mit Trainerjobs in Verbindung gebracht, nahm aber keine neue Aufgabe als Chefcoach an.

In Japan will er nun weiter daran arbeiten, Wissen nicht nur punktuell weiterzugeben, sondern in den Vereinen dauerhaft in der täglichen Arbeit zu verankern. Schmidt formuliert das Ziel klar: Er wolle helfen, „ein besseres Umfeld für künftige Generationen zu schaffen“ – in Japan, aber mit Wirkung über die J.League hinaus.

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