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·20. August 2026

Roland Linz: "Muss Red Bull einen großen Dank aussprechen"

Artikelbild:Roland Linz: "Muss Red Bull einen großen Dank aussprechen"

Mit dem Conference-League-Playoff-Duell zwischen SC Braga und FK Austria Wien treffen am Donnerstag (ab 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>) zwei Ex-Klubs von Roland Linz im direkten Duell aufeinander!

Der ehemalige ÖFB-Teamspieler gab im Vorfeld der Partie dem "kicker" ein Interview und sprach dabei auch über die Chancen der "Veilchen" gegen den Halbfinalisten der vergangenen Europa-League-Saison.


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Lob für Red Bull

Der mittlerweile 45-Jährige blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Stürmer zurück. Die meiste Zeit verbrachte der gebürtige Leobener in Wien-Favoriten (205 Spiele, 83 Tore).

Im Ausland kickte Linz unter anderem für Grasshoppers (Schweiz), OGC Nizza (Frankreich), SC Braga und Boavista (beide Portugal). Für das ÖFB-Team machte er 39 Länderspiele, dabei gelangen ihm acht Tore.

Im Interview mit dem "kicker" fand der Ex-Spieler lobende Worte für die Entwicklung des ÖFB-Teams. Insbesondere auch in der Nachwuchsarbeit.

"Jugendarbeit und Talenteförderung sind heute auf einem völlig anderen Niveau als damals. Da muss man speziell Red Bull einen großen Dank aussprechen. Sie waren für den österreichischen Vereinsfußball und das Nationalteam in den letzten 15 bis 20 Jahren enorm wichtig, haben super Spieler hervorgebracht", so Linz.

Teil einer verlorenen Generation?

Linz selbst debütierte im Jahr 2002 unter Hans Krankl für das ÖFB-Team und war dann bis 2010 dabei.

"Es war eine Übergangsphase, ja. Der österreichische Fußball hatte im Ausland keinen besonders hohen Stellenwert. Es gab wenig Legionäre, das ÖFB-Team hat es verdammt schwer gehabt", sagte der Ex-Stürmer über seine Generation.

Trotzdem möchte er diese Ära nicht negativ beurteilen. "Es mangelte einfach an Infrastruktur. Dass man überall Akademien hinstellt, das hat erst unter Frank Stronach begonnen. Drago, Alaba und der Lindner Heinzi - die waren während meiner ersten Austria-Zeit alle gerade frisch in Hollabrunn (Frank Stronach-Akademie, Anm.).

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