Rolfes kontert scharfen Hoeneß-Vorwurf | OneFootball

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·16. März 2026

Rolfes kontert scharfen Hoeneß-Vorwurf

Artikelbild:Rolfes kontert scharfen Hoeneß-Vorwurf

Uli Hoeneß sorgte nach dem Duell zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern (1:1) mit einer verbalen Attacke auf Schiedsrichter Christian Dingert für Aufsehen. "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe", monierte der Bayern-Ehrenpräsident im Gespräch mit der Bild.

Simon Rolfes kann den Polter-Auftritt von Hoeneß hingegen nicht so ganz nachvollziehen. "Nein, den verstehe ich nicht, und ich sehe es auch nicht so", hielt Leverkusens Geschäftsführer Sport dagegen. Zwar sah Rolfes ein, dass es durch die VAR-Eingriffe immer wieder Unterbrechungen gab, jedoch habe der Schiedsrichter "das Spiel laufen lassen", sofern man diese Szenen ausklammert.


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"Es gab einen Spielfluss, es gab Torraumszenen, es gab Zweikämpfe auf dem Platz. Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin", erklärte er in Richtung des 28 Jahre älteren Hoeneß.

Kein Rolfes-Kommentar zur Diaz-Sperre

Letztlich geht es den Bayern aber natürlich weniger darum, wie der Spielfluss war, sondern mehr um einzelne fragwürdige Entscheidungen. Insbesondere die Gelb-Rote Karte gegen Luis Diaz erzürnte die Münchner derart, dass sie die Sperre sogar anfochten. Rolfes wollte dazu aber wenig sagen. "Da fragst du besser die Bayern selbst", zeigte er sich kurz angebunden.

Wirkliche Erfolgsaussichten hatten die Bayern bei der Diaz-Sperre nicht, selbst wenn Dingert nach dem Spiel zugab, in dieser Szene die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Wie inzwischen klar ist, hat der DFB den Bayern-Einspruch abgewiesen (90min berichtete).

DFB kontert Hoeneß-Attacke

Neben dem Diaz-Platzverweis ärgerten sich die Münchner zudem über einen nicht gegebenen Treffer von Harry Kane, während zumindest der Platzverweis gegen Nicolas Jackson von den meisten nicht weiter diskutiert wurde. Der DFB konterte die Hoeneß-Attacke damit, dass mit Ausnahme des Diaz-Platzverweises "korrekte oder zumindest vertretbare Entscheidungen" getroffen wurden.

Dies kann man freilich auch anders sehen, jedoch sind die Bayern und Uli Hoeneß gut beraten, nach dem nervenaufreibenden Spiel auf die kommenden Aufgaben zu blicken.

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