Football Espana
·6. August 2026
Roma holt Molina für 18 Mio. Euro – Argentiniens Ära endet in Madrid

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·6. August 2026

Nahuel Molina steht kurz davor, Atlético de Madrid in Richtung Roma zu verlassen. Die Klubs haben eine mündliche Einigung über die Ablösesumme erzielt, und der argentinische Rechtsverteidiger soll sich bereits auf die persönlichen Bedingungen geeinigt haben. Der Wechsel ermöglicht es Atlético, erneut in den Kader zu investieren, wobei ein Innenverteidiger von Top-Niveau in diesem Sommer zu den Prioritäten gehört.
Infobae berichtet, dass die Operation insgesamt auf rund 18 Millionen Euro taxiert wird, mit einem festen Anteil und leistungsbezogenen Boni in geschätzter Höhe von zwischen 3 und 4 Millionen Euro – Zahlen, die mit dem übereinstimmen, was Transferspezialist Fabrizio Romano während der Verhandlungen verfolgt hat. Laut Transferspezialist Gianluca Di Marzio akzeptierte Atlético ein Angebot über 13 Millionen Euro plus bis zu 4 Millionen Euro an Boni. Die Absicht ist, den Deal noch in der laufenden Woche zu formalisieren, wobei Molina einen Vertrag bis Mitte 2029 bei einem Jahresgehalt von ungefähr 3 Millionen Euro unterschreiben soll.
Molina gehört auf dem Papier aktuell noch zum Atlético-Kader, obwohl der Klub nicht die Absicht hat, seinen Abgang zu blockieren. Sportdirektor Mateu Alemany soll ihn in dem Moment als transferierbar eingestuft haben, als er in die Saisonvorbereitung zurückkehrte, und Diego Simeone betrachtet ihn schon seit einiger Zeit nicht mehr als unverzichtbare Figur.
Die Zahlen verdienen etwas Kontext. Atlético zahlte 2022 ungefähr 12 Millionen Euro, um Molina von Udinese zu holen, sodass man bei insgesamt rund 18 Millionen Euro einen bescheidenen Gewinn mit einem Spieler erzielt, der 181 Pflichtspiele absolvierte – 131 davon in der Startelf – und dabei in vier Spielzeiten neun Tore und 17 Vorlagen beisteuerte. Das ist eine solide, aber keine spektakuläre Ausbeute, und sie spiegelt ziemlich genau wider, wie sich Molinas Stellenwert im Klub entwickelt hat.
Er kam als Weltmeister und geht als Vize-Weltmeister, nachdem er 2022 die Finalissima und 2024 die Copa América zu seiner Sammlung hinzugefügt hatte, während er das Trikot der Colchoneros trug. Auf internationaler Ebene blieb er eine wichtige Figur für Lionel Scaloni. Auf Vereinsebene verlor er jedoch nach und nach an Boden und fiel schließlich hinter Marcos Llorente und Marc Pubill zurück – jenes Duo, das Argentinien mit einer gewissen Ironie im WM-Finale für Spanien schlug. Molina kam 2025/26 wettbewerbsübergreifend auf 46 Einsätze, eine Zahl, die die Entscheidung zum Verkauf eher einfach als schmerzhaft machte.
Infobae merkt an, dass Atlético einen Innenverteidiger der Spitzenklasse verfolgt und die in diesem Sommer durch Abgänge eingenommenen Mittel reinvestieren will. Cristian Romero gehört zu den Spielern, die Tottenham voraussichtlich verlassen werden, und die umfassendere Neuordnung der Defensive bei Atlético in diesem Sommer unterstreicht, dass Simeone die Hintermannschaft neu formt, anstatt nur auf unaufgeforderte Angebote zu reagieren.
Für Roma füllt Molina einen konkreten Bedarf auf der rechten Abwehrseite. Der Klub baut seinen Kader für die neue Saison auf, und Molinas nachgewiesene Serie-A-Qualitäten machten ihn zu einem attraktiven Ziel.
Diese Qualitäten sind nicht zu unterschätzen. Molina verbrachte zwischen 2020 und 2022 zwei Spielzeiten bei Udinese, absolvierte 68 Einsätze und verbuchte 10 Tore sowie 10 Vorlagen – Zahlen, die Atléticos ursprünglichen Vorstoß für ihn so logisch machten. Er kennt die Liga, das Tempo des Spiels und die Anforderungen des europäischen Fußballs. Für ein Team, das unter seiner aktuellen Führung aufgebaut wird, ist ein 28-Jähriger mit diesem Profil und zwei WM-Kampagnen in seiner Vita eher ein pragmatischer Deal als ein Risiko.
Romas argentinisches Kontingent ist bereits bemerkenswert – Paulo Dybala und Matías Soulé waren schon vor diesem Sommer da – und Santiago Castro, der argentinische Stürmer, der für rund 35 Millionen Euro aus Bologna kam, wurde gerade als prestigeträchtiger Neuzugang des Klubs vorgestellt. Mit Molinas Ankunft würde diese Gruppe auf vier anwachsen, eine Konzentration, die zufällig sein mag, der Integration in der Kabine aber kaum schaden dürfte.
Infobae ordnet Molinas Abgang in eine breitere Umgestaltung jener argentinischen Generation ein, die nacheinander zwei WM-Endspiele erreichte. Marcos Senesi ist von Bournemouth zu Tottenham gewechselt, Nicolás Otamendi von Benfica zu River Plate, während weitere Wechsel unter anderem von Julián Álvarez, Thiago Almada und Enzo Fernández erwartet werden. Auch Romero selbst wird Tottenham voraussichtlich verlassen. Die Gruppe, die bei Argentiniens Weg ins WM-Finale eine prominente Rolle spielte, verstreut sich in einem einzigen Transferfenster über den europäischen Fußball.
Für Molina im Besonderen schließt der Wechsel ein Kapitel, das internationalen Ruhm, aber keinen Vereinstitel brachte. Mit Atlético gewann er nichts, obwohl er Teil einer Mannschaft war, die in den meisten Spielzeiten weit in die K.-o.-Runden vorstieß. Ob Roma ihm in dieser Hinsicht ein fruchtbareres Umfeld bietet, bleibt abzuwarten, doch auf dem Papier wirkt der Fit stimmig, und die persönlichen Bedingungen sind bereits geklärt. Boca Juniors, der Klub, in dessen Jugendakademie er ausgebildet wurde, erhält nach der formellen Registrierung des Transfers über den Solidaritätsmechanismus ungefähr 500.000 Euro.
Sofern es nicht in letzter Minute zu Komplikationen kommt, endet Molinas vierjährige Zeit in Madrid in dieser Woche, und Atléticos Aufmerksamkeit richtet sich schnell darauf, wie die eingenommenen Mittel ausgegeben werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































