The Peoples Person
·14. September 2026
Rooney/Berbatov: Einfache Lösung für Man-United-Problem nach Derbypleite

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·14. September 2026

Nach dem Manchester-Derby gab Dimitar Berbatov, der als Experte für den Premier-League-Spieltag im Einsatz war, zu:
„United hat das Spiel verloren, was automatisch bedeutet, dass sie nicht genug getan haben.
„Sie trafen hier und da den Pfosten und hatten hier und da Chancen, aber sie waren nicht gefährlich genug. Sie haben nicht genug getan, um die Klasse von [Gianluigi] Donnarumma ernsthaft zu prüfen.“
Interessanterweise äußerte Wayne Rooney bei BBC Match of the Day dieselbe Sorge:
„Man wartete einfach darauf, dass heute jemand eingewechselt wird und Einfluss nimmt, aber als man auf die Bank schaute, gab es nicht viele offensive Optionen, auf die man zurückgreifen konnte. Das Ganze war etwas zahnlos.“
Drei Spiele nach Saisonbeginn entwickelt sich Manchester Uniteds Stärke der vergangenen Saison – der Angriff – nun, wie die beiden Experten klar herausstellen, zu einem Grund zur Sorge, und Michael Carrick trägt daran eine Mitschuld.
Einfachheit war die Grundlage für Uniteds Aufschwung unter Carrick in der vergangenen Saison. Einfache Entscheidungen wie Bruno Fernandes als Zehner einzusetzen, Mainoo im zentralen Mittelfeld zu bringen und zur Viererkette zurückzukehren, lieferten die Zutaten für den brillanten Lauf, mit dem die Red Devils das Ruder herumrissen und am Ende Dritter in der Tabelle wurden.
Mit Blick auf Uniteds stärkste Aufstellung zum Saisonende war offensichtlich, dass ein Ersatz für Casemiro im Zentrum und möglicherweise auch eine Absicherung für Luke Shaw benötigt wurden. In Youri Tielemans, Andrey Santos und Carlos Baleba hat United sicherlich unterschiedliche Möglichkeiten gefunden, den brasilianischen Routinier zu ersetzen.
Eine Absicherung für Shaw wurde jedoch nie verfolgt, doch das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Patrick Dorgu oder Matheus Cunha links, Benjamin Sesko als Mittelstürmer und Bryan Mbeumo oder Amad rechts bildeten den stärksten Angriff der Red Devils.
Sesko stellte seine Torgefahr pflichtgemäß unter Beweis: 10 seiner 11 Tore erzielte er in der zweiten Saisonhälfte. Eine solche Bilanz kennzeichnet ihn ganz klar als einen Spieler, der, sofern er spielfit ist, auf dem Platz stehen sollte.
Doch selbst nach drei Kurzeinsätzen und einem Startelfeinsatz, um nach seiner Abwesenheit in der Vorbereitung wieder Spielpraxis zu sammeln, vertraut Carrick dem Stürmer noch immer nicht in einer Startrolle. Stattdessen hält er an Cunha als falscher Neun fest – eine Taktik, die sich nach drei Ligaspielen nicht ausgezahlt hat.
Der Samba-Star führt die Sturmspitze ganz klar nicht gut aus, und sowohl der optische Eindruck als auch die Zahlen belegen das.
Carrick fand in der vergangenen Saison auf der linken Angriffsseite eine Rolle für ihn, und dort blühte er auf. Warum also die Dinge verkomplizieren und darauf bestehen, Cunha in einer Rolle einzusetzen, in der er klar keinen Einfluss hat?
Immer wenn der Brasilianer ganz vorne spielt, fehlt den Red Devils ein klarer Anspielpunkt. Das wurde am ersten Spieltag deutlich, als United 39 Flanken schlug, aber keinen einzigen Kopfball aufs Tor brachte.
Auch die Verteidiger werden nie wirklich unter Druck gesetzt, weil Cunha sich ins Mittelfeld zurückfallen lässt und seine Position verwaist. Anschließend besetzt er Räume, die Bruno Fernandes einnehmen sollte, was den United-Kapitän dazu zwingt, anderswohin auszuweichen und dadurch seine Gefahr in der Zehnerrolle abschwächt.
Kein Wunder also, dass einige Fans weiterhin auf das fehlende Gleichgewicht in Uniteds Offensivspiel hinweisen.
Diese Derby-Niederlage sollte definitiv das letzte Mal gewesen sein, dass Carrick auf die Taktik mit der falschen Neun setzt. Stattdessen sollte er mutig genug sein, Sesko im Sturmzentrum von Beginn an zu bringen und seiner Mannschaft damit die Präsenz zu geben, nach der sie verlangt.
Ebenso wie die Hereinnahme Seskos in die Startelf sollte Carrick mutig genug sein, Marcus Rashford und Cunha um den linken Flügel konkurrieren zu lassen. Die beiden sollten sich perfekt gegenseitig pushen und jeweils alles daransetzen, zu überzeugen und den anderen zu übertreffen.
Gegen Fulham am kommenden Wochenende sollte es zum Beispiel so einfach sein wie: Sesko ganz vorne, Mbeumo rechts und Rashford links.
Und falls Sesko noch nicht genug Vertrauen genießt, sollte Joshua Zirkzee, der in der Vorbereitung eine wichtige Rolle spielte, als falsche Neun ausprobiert werden. Nach dem, was United gegen Sabah FK gesehen hat, könnte er sich durchaus als die bessere Option erweisen.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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