Treffpunkt Betze
·21. April 2026
Rote Teufel gegen abstiegsbedrohte Löwen in der Bringschuld

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Im Saisonendspurt empfängt der 1. FC Kaiserslautern Eintracht Braunschweig. Während es für die Roten Teufel am 31. Spieltag zumindest nicht mehr um die ganz wichtigen Tabellenplätze geht, sieht das bei den Gästen anders aus. Aktuell auf dem Relegationsplatz liegend, zählt für die Löwen jeder Punkt. Und für den FCK? Da gilt es mal wieder in einem Heimspiel, das vorherige Auswärtsspiel wieder gutzumachen.
Alle Jahre wieder findet sich Eintracht Braunschweig im Abstiegskampf wieder. Seit dem Aufstieg gemeinsam mit dem FCK belegten die Braunschweiger die Endplatzierungen 15, 15 und letztes Jahr gelang der Klassenerhalt in der Relegation gegen Saarbrücken (Hat wohl nicht geregnet). Und auch diese Saison ist da keine Ausnahme. Seit der Entlassung von Heiner Backhaus steht Lars Kornetka an der Seitenlinie. Der Deutsch-Pole, der mit Braunschweig seine erste Station als Cheftrainer feiert, setzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger mehr auf das Spiel mit dem Ball. Mit mäßigem Erfolg.
Nur ein Sieg seit Amtsantritt stehen zu Buche, dennoch gibt es Hoffnung für Löwen Fans, denn mit Lino Tempelmann kehrt der zentrale Spielmacher nach langer Verletzung wieder zurück. Auch der Winterneuzugang Mijatovic zeigt gute Ansätze und könnte der häufig wackeligen Defensive der Roten Teufel gefährlich werden. Zudem steht Abwehrchef Frenkert kurz vor seinem Comeback. Auf dem Betzenberg dürfte man auch den einen oder anderen alten Bekannten sehen. Der ausgeliehene Faride Alidou hat sich zuletzt zumindest wieder einen Platz im Kader erspielt. Teil des Löwen-Kaders sind außerdem Grant-Leon Ranos und Aaron Opoku, wobei letzterer aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung steht.
Nach dem enttäuschenden Auftritt in Kiel fielen die Urteile von Coach Lieberknecht und Thomas Hengen scharf aus. Sie scheuten sich nicht, die Mannschaft in die Verantwortung zu nehmen. Während Hengen „wertvolle Erkenntnisse für die personellen Entscheidungen im Sommer“ sammelte, kündigte Lieberknecht an, dass er harte Entscheidungen treffen werde. Konkrete Namen wurden nicht genannt, und von außen ist es ebenfalls schwer, einen Schuldigen zu finden, denn wenn man die Leistung und Einstellung nach dem 1:0 als Maßstab nimmt, dürfte keiner der elf Spieler mit einem Einsatz gegen Braunschweig rechnen.
Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, mit welcher Formation die Roten Teufel am Wochenende auflaufen werden. Nach der Pause in Kiel stellte Lieberknecht wieder auf eine Fünferkette um und kassierte kein weiteres Tor. Eins geschossen haben die Lautrer jedoch ebenfalls nicht.
Während das Eintracht-Stadion in Braunschweig für den 1. FC Kaiserslautern so etwas wie die „Höhle des Löwen” ist, ist für die Braunschweiger der Betzenberg die „Hölle auf Erden”. In den letzten sechs Begegnungen der beiden Mannschaften ging immer die Heimmannschaft als Sieger vom Platz. Das und die allgemein bekannte gute Heimbilanz des FCK dürfte vielen Fans Grund zur Vorfreude geben. Die Mannschaft dürfte genug Motivation haben, um Wiedergutmachung zu betreiben.
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