FC Bayern München
·12. Juni 2026
Roy Makaay und Diego Contento im Interview

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·12. Juni 2026

Der FC Bayern World Squad startet in eine neue Saison und in diesem Jahr geht es für die Class of ’26 nach Südkorea. Auf Jeju Island sowie in Seoul wird die internationale Auswahl nicht nur sportlich gefordert, sondern auch als Team enger zusammenwachsen. Begleitet wird die Mannschaft erneut von Roy Makaay und Diego Contento, die das Projekt an der Seitenlinie betreuen. Im Interview sprechen beide über den Auftakt der neuen World Squad-Saison, ihre ersten Eindrücke vom Kader, ihre Ziele für die kommenden Wochen und die besondere Bedeutung des Projekts über den Fußball hinaus.
Roy und Diego, was bedeutet es für euch, auch in der sechsten Ausgabe der World Squad Teil dieses besonderen Projekts zu sein?
Roy Makaay: „Ich bin sehr stolz, dass ich als Markenbotschafter des FC Bayern auftreten darf und jetzt schon zum vierten Mal den World Squad trainieren kann. Das macht immer richtig viel Spaß, auch wenn es jedes Mal sehr intensive und anstrengende Wochen sind. Nach den vier Wochen steige ich immer mit einem zufriedenen Gefühl ins Flugzeug. Das hat für mich in erster Linie gar nichts mit den Ergebnissen zu tun, sondern vor allem mit der Entwicklung der Spieler.“
Diego Contento: „Es ist eine große Ehre für mich, ein Teil dieses Projekts zu sein. Die World Squad bietet jungen Talenten eine einzigartige Plattform, und ich freue mich, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.“
Welchen ersten Eindruck habt ihr von den Spielern der diesjährigen World Squad gewonnen? Welche Talente haben euch bisher besonders überzeugt oder verfügen aus eurer Sicht über großes Potenzial?
Roy Makaay: „Ich finde es immer schwierig, nach einem Training zu sagen, dass jemand stärker als der andere ist. Deshalb machen wir erstmal wieder ein paar Gewöhnungstage, damit die Jungs sich hier an uns, an sich untereinander und an die Bedingungen im Training gewöhnen können. Einen kleinen ersten Eindruck hat man eigentlich erst nach zwei oder drei Trainingseinheiten. Was man aber sagen kann ist, dass wir einen sehr jungen Kader mit einigen Spielern aus dem 09er- oder 10er-Jahrgang haben. Das ist immer sehr gut, weil es viele Kandidaten gibt, die nächstes Jahr noch einmal dabei sein können. Wenn die Spieler aus Korea, Japan und Indien auch noch dazukommen, dann hat man die ganze Gruppe zusammen, bei der man bestimmt eine Einschätzung geben kann. Aber ich bin schon zufrieden, wie das am ersten Tag gelaufen ist.“
Diego Contento: „Sehr positiv. Die Gruppe bringt viel Qualität, Energie und Lernbereitschaft mit. Das Potenzial ist definitiv vorhanden, jetzt geht es darum, es gemeinsam auf den Platz zu bringen.“
Worauf legt ihr in dieser frühen Phase des Projekts – von den ersten Trainingseinheiten bis hin zum ersten Spiel – den größten Fokus?
Diego Contento: „Auf das Kennenlernen, den Teamgeist und die Grundlagen unseres Spielstils. Wir wollen schnell als Mannschaft zusammenwachsen.“
Die World Squad reist in diesem Jahr nach Südkorea. Welche sportlichen Herausforderungen und kulturellen Erfahrungen erwarten die Mannschaft dort?
Roy Makaay: „Sportlich erwarten uns in Südkorea auf jeden Fall anspruchsvolle Gegner. Wir spielen gegen drei koreanische Mannschaften und wissen aus den vergangenen Jahren, dass koreanische Spieler sehr gut ausgebildet sind. Deshalb rechnen wir mit schwierigen Spielen. Aber die Ergebnisse sind für uns gar nicht das Wichtigste. Unser Hauptziel ist, dass nach vier Wochen eine Mannschaft auf dem Platz steht, die alles gegeben hat und sich als Team entwickelt hat. Jeder Spieler soll die Möglichkeit bekommen, sich zu zeigen. Neben dem Sportlichen wollen wir natürlich auch kulturell etwas mitnehmen. Die Mannschaft wird zuerst auf Jeju Island sein, und wir versuchen, zwischen Training und Spielen auch Eindrücke vom Land und von der Kultur mitzunehmen. Solche gemeinsamen Erlebnisse gehören genauso dazu, weil sie den Teamgeist stärken und die Zeit für die Jungs besonders machen.“
Wie wichtig sind solche internationalen Erfahrungen für die Entwicklung der Spieler – sportlich, persönlich und als Team?
Diego Contento: „Sportlich erwarten uns intensive und anspruchsvolle Spiele. Gleichzeitig ist es eine tolle Chance, eine neue Kultur kennenzulernen und als Team wertvolle Erfahrungen zu sammeln.“
Roy Makaay: „Ich war schon in vielen Ländern, aber noch nie in Südkorea. Deshalb ist das auch für mich etwas Neues. Spannend ist vor allem, dass sich die Jungs untereinander noch kaum kennen. Genau das macht dieses Projekt aus: Aus vielen verschiedenen Charakteren und Hintergründen in kurzer Zeit eine Mannschaft zu formen. Wir versuchen auch im Alltag bewusst zu mischen, weil es darum geht, schnell zusammenzufinden – nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Das ist eine schöne Herausforderung. Meine Erfahrung aus den vergangenen Jahren ist aber, dass das oft sehr schnell geht, sobald das Training beginnt. Dazu kommen natürlich neue Eindrücke, andere Bedingungen und die Reise weit weg von zu Hause. Es ist immer spannend zu sehen, wie sich die Spieler daran anpassen und in dieser Zeit entwickeln.“
Die ganze Reise der World Squad Class of ’26 kann im Liveticker und auf Instagram mitverfolgt werden.







































