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·17. Juni 2026

Rückenwind aus der Politik: 1. FC Köln begrüßt Vorstoß der SPD zu möglichen Satellitenplätzen

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Simon Bartsch

17 Juni, 2026

Die jahrelange Hängepartie um neue Trainingsflächen am Geißbockheim könnte eine politische Wendung nehmen. Die Kölner SPD bringt einen Antrag in den Stadtrat ein, der dem 1. FC Köln zu drei zusätzlichen Plätzen verhelfen kann.

Erst vergangene Woche hatte das OVG Münster einen Verhandlungstermin kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen. Eine herbe Enttäuschung für die Geißböcke und ein Dämpfer im Prozess um den Ausbau des Trainingsgeländes. Am 2. Juli steht das Thema nun aber auf der Agenda des Stadtrats.

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Geißbockheim-Gelände des 1. FC Köln

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Die SPD hat einen entsprechenden Antrag am Dienstagabend an die Fraktionen weitergegeben und sucht nun nach einer Mehrheit. Die Gespräche laufen zwischen den Fraktionsspitzen auf Hochtouren. Konkret sieht das Modell drei Bausteine vor, die allesamt in der Nähe des Geißbockheims liegen und vor allem in den Wintermonaten verlässliche Trainingsbedingungen für die Nachwuchsteams schaffen sollen: Der bestehende Tennisplatz am Fort Deckstein soll einem modernen Kunstrasenplatz mit zeitgemäßen Umkleiden weichen. Der zweite Trainingsplatz direkt am Geißbockheim soll gebaut werden. Und die Kampfbahn bekäme mit einem Hybridrasen samt Flutlicht ein Upgrade. Philipp Türoff hatte in der vergangenen Woche noch einmal auf die Dringlichkeit hingewiesen, dass die angestrebten Plätze wirklich nur in der Nähe des Geißbockheims Sinn machen würden. Nun bekommt der FC Rückenwind aus der Politik.

„Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren“

„Wir begrüßen den Vorstoß der SPD ausdrücklich. Er ist ein pragmatischer Kompromiss und schafft eine echte Win-win-Situation: Wir nehmen als 1. FC Köln eigenes Geld in die Hand, um veraltete städtische Sportanlagen zu ertüchtigen. Für uns bietet dieses Konzept nach jahrelangen Hängepartien endlich eine Perspektive, um unsere drängende Platznot spürbar zu lindern“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Gleichzeitig würde davon auch der Kölner Breitensport profitieren. Wir hoffen sehr, dass sich die anderen Fraktionen im Stadtrat diesem Weg anschließen und wir dann endlich in die Umsetzung gehen können.“ Präsident Jörn Stobbe hatte in der vergangenen Woche erklärt, man werde mit dem Ausbau des Leistungszentrums ohnehin zu Beginn des kommenden Jahres starten. Im Frühling könnten die ersten Arbeiten beginnen. Seit Jahren zieht sich der geplante Ausbau des Trainingsgeländes. Rechtliche Auseinandersetzungen, Verzögerungen – der FC plant aktuell mit Hochdruck, das Thema weiter zu forcieren.


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