Borussia Dortmund
·5. Februar 2026
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Ausgangslage Mit 45 Punkten stehen die Borussen auf Platz zwei der Tabelle hinter dem FC Bayern (51 Punkte), auf den Drittplatzierten Hoffenheim haben die Dortmunder drei Zähler Vorsprung. Die jüngste und einzige Niederlage in dieser Saison musste der BVB im Oktober beim Auswärtsspiel in München einstecken. „Die Tabelle zeigt ein gutes Bild, wir können sehr zufrieden sein. Aber die Teams hinter uns werden alles dafür tun, uns einzuholen. Wir müssen weiterarbeiten, ausruhen hilft nichts“, warnt BVB-Trainer Niko Kovac und ruft seine Mannschaft dazu auf, sich auf sich selbst zu fokussieren, denn: „Wir können dieses Schicksal, dass die anderen uns nicht einholen, selbst bestimmen.“ Die Wolfsburger sind mit 19 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz nur einen Punkt vom Relegationsrang entfernt und haben ihre vergangenen zwei Bundesliga-Partien verloren (0:1 in Köln, 1:3 in Mainz).
Personal Auf Marcel Sabitzer und Filippo Mane wird der BVB am Samstag verzichten müssen. Sabitzer laboriert weiter an seinen Wadenproblemen, Mane hat sich eine Muskelverletzung zugezogen. „Das wird eine Zeit lang dauern, ich gehe von etwa vier bis sechs Wochen aus“, erklärt Kovac. Emre Can hat wie schon früher in dieser Saison wieder Probleme mit seinen Adduktoren. Unterstützung bekommen die Profis dafür aktuell aus dem Nachwuchsbereich: Die U-Nationalspieler Luca Reggiani, Samuele Inacio (beide Italien) und Mathis Albert (USA) waren am Donnerstag bereits Teil des Mannschaftstrainings. „Wir werden das in den nächsten Wochen immer häufiger machen“, so Kovac. „Die drei spielen nicht umsonst beim BVB. Die Jungs sind Nationalspieler, sie haben Qualität.“
Gegner Die Wolfsburger konnten in dieser Saison erst fünfmal gewinnen, holten vier Unentschieden und mussten elf Niederlagen einstecken. Sollten Bremen und Mainz an diesem Wochenende punkten, würden die Wolfsburger bei einer Niederlage gegen den BVB auf den Relegationsplatz rutschen. Aber: „19 Punkte geben nicht die Qualität dieser Mannschaft wieder“, weiß Niko Kovac und erinnert an die knappe 0:1-Niederlage der Wölfe in Köln am vergangenen Wochenende: „Im Spiel gegen den FC war die zweite Halbzeit richtig klasse, da hätten sie gewinnen müssen. Die Qualität der Mannschaft ist hoch.“
Von Grün-Weiß zu Schwarzgelb Die letzte Bundesliga-Niederlage des BVB gegen den VfL ist schon eine Weile her: Im November 2022 hieß es nach 90 Minuten 2:0 für die Wölfe– mit dabei: Felix Nmecha und Niko Kovac. Allerdings trugen damals beide noch Grün-Weiß. Kovac war von 2022 bis 2024 Cheftrainer der Wölfe, Felix Nmecha stand von 2021 bis 2023 in Wolfsburg unter Vertrag. Für den 2:0-Endstand war im November 2022 übrigens auch ein Nmecha verantwortlich: Felix’ Bruder Lukas (von 2021 bis 2025 beim VfL) traf in der Nachspielzeit. Seit diesem Spiel sind die Borussen in der Bundesliga gegen Wolfsburg allerdings ungeschlagen, holten fünf Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 16:2.
Nina Bargel-Neuhaus








































