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·31. Januar 2026

Rückschlag im Aufstiegsrennen: „Natürlich sehr bitter"

Artikelbild:Rückschlag im Aufstiegsrennen: „Natürlich sehr bitter"

Dämpfer im Aufstiegsrennen. Die Roten Teufel zeigten Betzetugenden, erzielten trotz des Platzverweises für Leon Robinson und des Elfmetertors durch Lukas Petkov in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nur einige Augenblicke später den Ausgleich und hielten die Partie somit weiterhin offen. Doch die Hoffnung währte nur kurz, da David Mokwa Ntusu und Luca Schnellbacher den 1:3 Endstand erzielten und mit drei Punkten im Gepäck die Reise ins Saarland antraten. Julian Krahl, Thomas Hengen, Marlon Ritter, Jacob Rasmussen und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel.

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Julian Krahl: "Einfach schade"

"Das Spiel ging zu Beginn hin und her. Beide Mannschaften hatten ihr Spiel durchgezogen, Elversberg über Umschaltmomente und wir mit unserer körperlichen Wucht. Es ist natürlich sehr bitter, dass Ivan Prtajin verletzt vom Platz musste. Logischerweise ist die rote Karte immer ein Knackpunkt, trotzdem kamen wir sogar noch vor der Halbzeit zurück ins Spiel. Es ist dann am Ende bitter, dass wir zügig das nächste Gegentor bekommen, dann wird es gegen eine Mannschaft wie Elversberg natürlich schwer. Wir haben versucht, alles zu verteidigen, doch heute hatten wir leider nicht das Glück auf unserer Seite. Doch die zweite Liga ist so eng und jeder wird mal Punkte liegenlassen. Dennoch ist es im Moment einfach Schade, dass wir zuhause verloren haben."

Thomas Hengen: "Entscheidungen gegen uns knallhart"

"Ich bin mit der Entscheidungsfindung des VAR schon lange nicht mehr einverstanden. Mir dauert das zu lange, wenn der VAR mehrere Minuten die Szene überprüft. Das war auch gegen Fortuna Düsseldorf schon der Fall, als das Spiel mehrere Minuten unterbrochen wurde. Der Schiedsrichter hat heute keine klare Linie gehabt, die Entscheidungen gegen uns waren knallhart, bei der SV Elversberg ließ er viel laufen. Wenn er den Elfmeter gibt, muss er auch logischerweise die rote Karte zeigen. Der Schiedsrichter bespricht sich zuerst für zwei bis drei Minuten mit dem VAR, bevor er sich die Bilder selbst anschaut. Dennoch haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir haben aggressiv gespielt, wenn auch manchmal etwas zu risikoreich. Das heute ist eine bittere Niederlage, aber so ist der Fußball, das gehört eben dazu. Mal gewinnst du, mal verlierst du."

Marlon Ritter: "Ein Nackenschlag für uns"

"Wir haben in der ersten halben Stunde ein gutes Spiel gemacht. Wir waren eklig in den Zweikämpfen, waren aber in ein paar Aktionen etwas zu wild und haben Elversberg eingeladen. Trotzdem müssen wir durch die Chance von Paul Joly in Führung gehen. Mit einem Spieler weniger wird es natürlich schwer, dass konsequent zu verteidigen, aber die Gegentore fielen dann am Ende dennoch zu einfach. Das heute war in Kombination mit der Verletzung von Ivan Prtajin ein Nackenschlag für uns, gerade wenn du unter diesen Umständen zu Hause verlierst. Wir werden die Saison jetzt nicht abschenken und um die goldene Ananas spielen, sondern weiter Gas geben und an uns arbeiten. Jeder Gegner hat Probleme damit gegen uns zu spielen. Das Spiel gegen Schalke musst du gewinnen und mit elf Spielern hätten wir heute auf keinen Fall verloren, darauf lässt sich aufbauen."

Jacob Rasmussen: "Bin froh, hier zu sein"

"Vom Ergebnis her war es leider keine gelungene Premiere. Die letzten Tage waren für mich sehr hektisch, aber die ersten Eindrücke hier sind sehr gut. Die Mannschaft und die Stadt sind super. Ich habe zu Marcel Klos schon etwas länger Kontakt und mit ihm gesprochen. Ich kenne ihn schon länger und er hat mir nur Gutes über Kaiserslautern erzählt. Da mein Berater früher beim FCK gespielt hat, kenne ich schon ein bisschen was vom Verein. Ich habe bereits vorher schon in Deutschland gespielt und ich mag die Stimmung in den Stadien und den Fußball hier. Ich bin froh, hier zu sein. Es war die richtige Entscheidung und ich freue mich auf die nächste Zeit. Es ist nicht schlecht, wenn wir mehrere Spieler haben, die Verantwortung übernehmen. Ich glaube, dass das Ziel von allen Spielern ist, irgendwann mal in der Bundesliga zu spielen. Wir werden alles versuchen, aber einfach wird das auf jeden Fall nicht. Es gibt auch andere Mannschaften, die aufsteigen wollen, aber der Verein hat sehr viel Potential. Wir müssen weiterhin Gas geben und Punkte holen."

Torsten Lieberknecht: "Fehlen ein wenig die Worte"

"Wir haben ein wildes Spiel gesehen und Elversberg hat sich immer wieder mit Kontersituation durchgespielt. Wir hatten mit Paul Joly die größte Chance, in Führung zu gehen. Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt und sind auch immer wieder in Abschlusssituationen gekommen. Kurz vor der Halbzeit hat der Schiedsrichter auf Elfmeter entschieden und Leon Robinson die rote Karte gezeigt. Wenn ich mir die Szene anschaue, fehlen mir ein wenig die Worte. Das hat das Spiel in eine andere Richtung gelenkt, auch wenn wir vor der Halbzeit noch den Ausgleich geschossen haben. Ich hätte mir in der zweiten Halbzeit gewünscht, dass wir besser verteidigen, da das zweite Gegentor zu einfach fiel. Dann wird es natürlich schwierig, dennoch haben die Jungs ihr Herz auf dem Platz gelassen. Das sich Ivan Prtajin wahrscheinlich die Achillessehne gerissen hat, macht den Abend noch schlimmer, als er überhaupt schon ist."

Quelle: Treffpunkt Betze

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