REAL TOTAL
·3. März 2026
Rüdiger attackiert: „Er wollte mir das Gesicht einschlagen“

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·3. März 2026

Der Moment, als Rüdiger sein Knie in Ricos Gesicht rammte – Screenshots: DAZN
MADRID. Diego Rico schlägt zurück – verbal. Der Profi des FC Getafe wurde am Montagabend beim LaLiga-Duell mit Real Madrid im Estadio Santiago Bernabéu vom Knie von Antonio Rüdiger böse im Gesicht getroffen und unterstellt dem Verteidiger dabei eine volle Absicht. Ball und Gegner hatte der gebürtige Berliner, der am Tag nach der 0:1-Niederlage seinen 33. Geburtstag feiert, bei dem Zweikampf ohne Einschränkung im Blick.
„Wenn er mich richtig erwischt hätte, hätte er mich dort liegen lassen können. Er wollte mir das Gesicht einschlagen“, polterte der 33 Jahre alte Spanier am Dienstag gegenüber dem Radiosender COPE.
Des Weiteren sagte er zu dem Vorfall in der 25. Minute: „Es ist doch offensichtlich, dass er mich vorsätzlich treffen wollte, weil wir in der Szene davor schon ein kleines Gerangel hatten, bei dem er ein Foul gepfiffen hat, und auf dem Weg in die Abwehr hat er noch etwas gesagt. Und in der nächsten Szene kommt der Ball zu mir und ihr seht ja, wie er sogar fast noch einen Mitspieler zur Seite schiebt, um mir ins Gesicht zu schlagen. Wenn er mich richtig erwischt hätte, hätte er mich direkt auf dem Rasen liegen lassen können.“
Was Rico damit sinngemäß meint: ein Zusammenstoß bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ihn erwischte das Knie des deutschen Nationalspielers im Kieferbereich. Rüdiger kam glimpflich davon, sah von Schiedsrichter Alejandro Muñiz Ruiz nicht einmal eine Gelbe Karte – für ein Foul, das der öffentlichen Meinung nach sogar eine Rote Karte hätte nach sich ziehen sollen. Rico versteht es nicht: „Wenn es umgekehrt gewesen wäre, würde ich für zehn Spiele Sperre gesperrt werden und die ganze Saison nicht mehr spielen. Ich weiß nicht, wofür es den VAR gibt, denn genau für solche Situationen sollte er da sein.“
Ein Nachspiel wird es für Rüdiger vermutlich nicht geben. Zwar pfiff der Referee nicht mal ein Foul ab, da in der Folge aber auch eine Sanktion nach einem möglichen Austausch mit dem Videoassistenten ausblieb, fällt die Szene offenbar in den Bereich der Tatsachenentscheidung.
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