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·7. Juli 2026
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Selten ist ein WM-Spiel im Vorfeld derart heftig von Nebengeräuschen abseits des Platzes überschattet worden: Die Diskussionen rund um die ausgesetzte Rot-Sperre von USA-Stürmer Folarin Balogun bestimmten vor dem Achtelfinale gegen Belgien sämtliche Schlagzeilen.
US-Präsident Donald Trump bestätigte höchstpersönlich, dass er bei FIFA-Präsident Gianni Infantino anrief, um sich nach der Entscheidung zu erkunden. "Ich habe lediglich um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht glaube, dass es ein Foul war", erklärte Trump gegenüber einer Runde anwesender Journalisten.
Sein Anruf hatte Erfolg. Die FIFA-Disziplinarkommission, auf deren Unabhängigkeit Infantino leidenschaftlich pochte, stimmte einem Einsatz von Balogun zu und belegte diesen lediglich mit einer Sperre auf Bewährung. Nationaltrainer Mauricio Pochettino nominierte seinen besten Torjäger darauf hin für die Startelf.
Zumindest vorerst ist diese Maßnahme aus US-Sicht jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Belgien agierte in der Anfangsphase klar spielbestimmend und ging folgerichtig durch einen frühen Treffer von Charles De Ketelaere (9.) in Führung.
Schlecht für die USA: Das Tor der Europäer war völlig unstrittig. Ein etwaiger zweiter Trump-Anruf bei Infantino dürfte also nur wenig vielversprechend sein.
Gut für die USA: Durch einen abgefälschten Freistoß von Malik Tillman gelang nach einer knappen halben Stunde der Ausgleich.
Wenige Augenblicke später war es jedoch erneut der starke De Ketelaere, der Belgien ein zweites Mal in Front brachte. In der 57. Minuten sorgte Hans Vanaken endgültig für klare Verhältnisse und führte mit dem 3:1 die vermeintliche Vorentscheidung herbei.
📸 Alex Grimm - 2026 Getty Images







































