RWE feiert Happy End nach "unfassbar schwieriger Woche" | OneFootball

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·8. März 2026

RWE feiert Happy End nach "unfassbar schwieriger Woche"

Artikelbild:RWE feiert Happy End nach "unfassbar schwieriger Woche"

Mit dem Sieg in Hoffenheim fuhr Rot-Weiss Essen nicht nur drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen ein, sondern feierte ein Happy End nach einer "unfassbar schwierigen Woche", wie Trainer Uwe Koschinat bei "MagentaSport" sagte. Den Sieg widmete die Mannschaft dem weiterhin verletzten Felix Wienand.

Koschinat "extrem stolz"

Bei Abpfiff fiel einiges von Uwe Koschinat ab. Der sonst eher ruhige 54-Jährige jubelte vergleichsweise emotional und atmete kräftig durch. "Jeder, der nah an uns dran war, der weiß, dass es eine unfassbar schwierige Woche war", sagte Essens Coach bei "MagentaSport". Einen Teil habe sich RWE durch die Tatsache, erstmals unter Koschinat zweimal in Folge verloren zu haben, selbst eingebrockt, der andere Teil sei mit dem Böller-Skandal bei der Partie gegen Mannheim inklusive der Verletzung von Torhüter Felix Wienand von außen hinzugekommen. "Das waren Strapazen in dieser Woche, die wir alle zusammen überbrücken mussten."


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Die Auswirkungen "hat man uns in der ersten Halbzeit leider auch angemerkt", so Koschinat. "Es war jetzt nicht desaströs, aber nicht mit der Intensität, mit der du eine zweite Mannschaft bespielen musst." Nach der Pause habe er mit fortlaufender Spieldauer "eine ganz andere Truppe gesehen, die unheimlich intensiv unterwegs war", so Essens Coach, der die Hereinnahme von Brumme als "Gamechanger" bezeichnete. Über einen Doppelpack von Janssen (45.+1 / 59.) drehte RWE die Partie nach dem Rückstand in Minute 21 und traf auch nach dem erneuten Rückschlag in Form des 2:2 (66.) über Rios Alonso (76.) und Müsel (90.+1) doppelt. "Das tut natürlich unheimlich gut", hob Koschinat hervor und zeigte sich "extrem stolz" auf den Kraftakt seiner Mannschaft. "Wir sind über den inneren Schweinehund hinausgekommen."

Sieg "im ganz großen Maße für Felix"

Bei Janssen war Stimmung ebenfalls positiv: "Jetzt kann man endlich auch mal froh sein. Wir haben das Spiel verdient gewonnen." Es sei "keine einfache Situation für die Mannschaft gewesen", mit den Umständen der Wienand-Verletzung umzugehen, zumal sich die Partie am Mittwoch angefühlt habe, "als hätten wir ein Spiel mit Verlängerung gespielt". Deswegen sei der Erfolg bei der TSG "noch größer zu bewerten" – und "im ganz großen Maße für Felix". Das Trikot des 23-Jährigen hielten die Essener bei den Feierlichkeiten mit den Fans nach Spielende hoch und richteten damit beste Genesungswünsche an den Keeper, der nach einem "Knalltrauma mit deutlichem Hörverlust" weder trainings- noch spielfähig ist. Aus dem Fanblock gab es zudem Sprechchöre.

Am Ende der Englischen Woche stehen für RWE nun sechs Punkte aus drei Spielen, was Koschinat als "prinzipiell gut" bezeichnete, wobei er auch anmerkte, "eigene Ansprüche" zu haben. "Die sind so, dass wir solche Spiele vor allem in den Faktoren Körperlichkeit, Geschwindigkeit und Geradlinigkeit dominieren wollen", das gelang zuletzt nicht immer, dennoch sind die Essener mit 49 Punkten nun vorerst Dritter. Sechs Zähler sollen bis zur Länderspielpause gegen Aue und Köln noch hinzukommen, um das selbst gesteckte Zwischenziel "54 Punkte nach 30 Spielen" zu erreichen. Janssen zeigte sich diesbezüglich optimistisch, "denn bisher haben wir jedes Ziel erreicht".

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