FC Schalke 04
·1. März 2026
S04-Frauen lösen Ticket für Westfalenpokal-Halbfinale

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Heimsieg nach Leistungssteigerung in Durchgang zwei: Die Schalker Westfalenliga-Mannschaft setzte sich am Sonntagnachmittag (1.3.) mit 4:0 gegen Regionalligist SSV Rhade durch und steht damit im Halbfinale des Westfalenpokals. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit steigerte sich Team I nach der Pause deutlich und belohnte sich mit vier Treffern.
Königsblau fand zunächst nur schwer in die Partie. Rhade agierte von Beginn an aggressiv, störte früh im Aufbauspiel und zwang die Schalkerinnen immer wieder zu langen Bällen. Zwar verbuchte S04 früh mit einem Distanzschuss von Dana Salic die erste Chance (2.), doch insgesamt fehlte es zunächst an Durchschlagskraft. Der Regionalligist lauerte auf Umschaltmomente und setzte in der 7. Minute nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ein erstes Ausrufezeichen, spielte eine Überzahlsituation jedoch nicht zwingend zu Ende. Auch ein weiterer Abschluss nach einem Ballgeweinn im Mittelfeld blieb ohne Folgen für die Schalkerinnen (16.). Die Partie war in dieser Phase geprägt von vielen Zweikämpfen, Unterbrechungen und wenigen klaren Torchancen.
Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte S04 den Druck: In der 40. Minute brachte Alessandra Vogel eine Flanke in den Strafraum, Jolina Opladen verpasste knapp. Den anschließenden Abschluss von Salic parierte die Rhader Schlussfrau sicher. Zwei Minuten später wurde es nach einem Standard wieder gefährlich: Pauline Dallmann brachte einen Freistoß in den Sechzehner, Nathalie Bollmann verlängerte per Kopf auf Vogel, deren Abschluss jedoch nur am Pfosten landete (42.). Mit dem torlosen Remis ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Schalkerinnen deutlich strukturierter und energischer. In der 51. Minute setzte Dallmann nach einer Hereingabe von Bollmann einen Distanzschuss an den Pfosten – erneut Aluminium für Königsblau. Wenig später kombinierten sich die S04-Frauen sehenswert durch das Mittelfeld: Über einen Doppelpass zwischen Salic und Dallmann landete der Ball bei Opladen, die direkt wieder auf Salic durchsteckte. Doch auch diesmal blieb die Torhüterin Siegerin im Eins-gegen-eins (58.).
Der Führungstreffer fiel schließlich nach einem Standard: Eine Ecke von Dallmann fand in der 62. Minute Opladen, die aus kurzer Distanz zum verdienten 1:0 einschob. Mit dem Treffer im Rücken gewann S04 an Selbstvertrauen. In der 71. Minute eroberte Opladen den Ball am Strafraumrand und zog direkt ab, ihr Schuss strich knapp links vorbei. Drei Minuten später machte es Königsblau besser: Salic gewann erneut die Kugel und steckte durch auf die eingewechselte Lucy Karwatzki, die nach innen zog und abgeklärt zum 2:0 (74.) vollendete. Der Bann war gebrochen. Direkt im Anschluss setzte sich Salic im Zentrum durch, erkannte die weit vorgerückte Torhüterin und überlupfte sie sehenswert zum 3:0 (76.). Nur drei Minuten später sorgte S04 für die Vorentscheidung: Karwatzki behauptete sich auf der Außenbahn und legte quer auf Opladen, die zum 4:0-Endstand einschob (79.).
In der Schlussphase verwalteten die Schalkerinnen ihre komfortable Führung souverän und sicherten sich den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokals. Dort trifft Königsblau auf Arminia Bielefeld, den FSV Gütersloh oder TuS Wadersloh I.
Chef-Trainer Stefan Colmsee zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistungssteigerung seiner Mannschaft: „Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet. Die Anspannung war bereits beim Aufwärmen in der Passqualität spürbar und setzte sich in der ersten Halbzeit fort. Für den zweiten Durchgang brauchten wir einen Impuls, um unser Spiel zu verbessern. Mit dem ersten Tor ist uns das gelungen. Je länger das Spiel ging und je mehr Treffer wir erzielt haben, desto präsenter wurden wir. Es war nicht unsere beste Partie, aber wir haben gewonnen und sind eine Runde weitergekommen. Und das zählt am Ende in einem Pokalspiel.“









































