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·16. Mai 2026

S04 gegen Braunschweig zu Hause seit 1990 stets erfolgreich

Artikelbild:S04 gegen Braunschweig zu Hause seit 1990 stets erfolgreich

Königsblau gewann die vergangenen fünf Heimspiele gegen Eintracht Braunschweig allesamt. Mit einem weiteren Sieg könnten die Knappen beim Saisonabschluss vor den eigenen Fans noch eine schwer zu erreichende Punktemarke im deutschen Unterhaus knacken. schalke04.de liefert Zahlen, Daten und Fakten zur Partie am Sonntag (17.5.) um 15.30 Uhr in der VELTINS-Arena.

Wenn der S04 die Braunschweiger Löwen empfängt, ist das seit August 1990 und dem damaligen 2:1-Heimsieg im Parkstadion ein gutes Omen. Es folgten nämlich im DFB-Pokal, der Bundesliga und im Unterhaus vier weitere Erfolge. Den letzten feierten die Knappen zu Beginn der Spielzeit 2024/2025. Da schossen Kenan Karaman und Moussa Sylla (jeweils per Doppelpack) die Hausherren zusammen mit Tobias Mohr zum 5:1-Kantersieg. Aber aufgepasst: In dieser Saison wusste der BTSV den Spitzenreiter schon zu ärgern – in Niedersachsen unterlag Königsblau mit 1:2.


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Sollte Schalke gegen Braunschweig zu Hause ein sechstes Mal in Serie gewinnen, endet die Aufstiegssaison mit 70 Punkten auf der Habenseite. Das wäre ein Statement: Zuletzt sammelte in der Spielzeit 2015/2016 ein Team so fleißig Zähler – der SC Freiburg wurde vor zehn Jahren sogar mit 72 Punkten Zweitligameister. Seit im deutschen Unterhaus seit 1994 mit 18 Mannschaften gespielt wird, gelang es erst vier Mannschaften, die 70er-Marke zu erreichen: Neben den Breisgauern gleich zweimal Hertha BSC (2010/2011 mit 74 Zählern sowie 2012/2013 mit 76 Zählern) und einmal Hannover 96 (2001/2002 mit 75 Zählern).

Sowohl der S04 als auch Braunschweig gehen keinem Zweikampf aus dem Weg – beide Teams bestreiten ligaweit die zweit- beziehungsweise drittmeisten pro Spiel. 114,9 sind es im Schnitt auf Schalker Seiten. Der BTSV kommt auf 111,8. Mit 51,6 Prozent der Zweikämpfe gewinnen die Knappen nach Dynamo Dresden auch die zweitmeisten Duelle aller 18 Vereine. Die Löwen hingegen weisen die schlechteste Quote des Unterhauses auf – nur 47,6 Prozent der Auseinandersetzungen verlaufen für sie.

Bevor Hasan Kuruçay mit Schalke in dieser Saison Zweitligameister wurde, absolvierte er bereits 43 Partien im deutschen Unterhaus für den BTSV. Im Januar 2023 begann sein erster Aufenthalt in Deutschland. Damals kam er vom norwegischen Erstligisten Hamarkameratene nach Niedersachsen. Eineinhalb Jahre später zog es ihn zunächst nach Belgien zu Oud-Heverlee Leuven, bevor er mit Beginn dieser Spielzeit zum Knappen wurde. Neben Kuruçay kennt auch Anton Donkor die Gegebenheiten bei den Löwen. Ihn zog es 2024 nach zwei Jahren im blau-gelben Trikot direkt zum S04.

Bei Braunschweig tummelt sich nicht nur eine ganze Riege an Profis mit Vergangenheit am Berger Feld, auch auf der Trainerbank hält frühere S04-Expertise Einzug: Mit Lars Kornetka leitet seit dem 26. Spieltag ein früherer Video-Analyst die Geschicke der Löwen als neuer Chef-Coach. Dieser war von 2011 bis 2013 für die Vor- und Nachbereitung der Schalker Begegnungen zuständig und arbeitete in der Zeit mit Fußballgrößen wie Ralf Rangnick oder Huub Stevens zusammen.

In seiner Funktion bei der Eintracht kann Kornetka gleich auf eine Vielzahl an ehemaligen Knappen bauen. Die wohl prägendste Zeit auf Schalke erlebte Mehmet Can Aydin, der bis auf eine einjährige Leihe in der Saison 2023/2024 zu Trabzonspor von 2014 bis 2025 durchgehend das königsblaue Trikot trug. Neben ihm gilt das im Aufgebot der Niedersachsen auch für Ron-Thorben Hoffmann (2024-2025), Lino Tempelmann (2023-2025), Lukas Frenkert (2021-2022), Florian Flick (2020-2023) und den derzeit verletzten Sidi Sané (2011-2023).

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