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·7. September 2026

Saibari zu langsam: War der FC Bayern mit Nicolas Jackson besser aufgestellt?

Artikelbild:Saibari zu langsam: War der FC Bayern mit Nicolas Jackson besser aufgestellt?

Nach dem 0:0 auf Schalke nimmt Didi Hamann den 50-Millionen-Einkauf des FC Bayern auseinander. Der TV-Experte sieht den Kader des FC Bayern in der aktuellen Runde nicht besser aufgestellt als letzte Saison.

Ismael Saibari (25, Vertrag bis 2031) stand in Gelsenkirchen erstmals in dieser Bundesliga-Saison in der Startelf des FC Bayern, weil Vincent Kompany (40) seinen Torjäger Harry Kane zunächst auf der Bank ließ. Der Marokkaner konnte im Sturmzentrum keine Akzente setzen, die Partie endete 0:0.


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Für Sky-Experte Didi Hamann ist der Auftritt Anlass für grundsätzliche Zweifel. Bei Saibari heiße es, er könne vier Positionen spielen, sagte Hamann in der Talkrunde "Sky 90" – wie die Abendzeitung München berichtet. Er selbst sieht nur eine: "Ich glaube, die einzige Position, die Saibari spielen kann, ist hinter Kane, weil er auf außen zu langsam ist."

"Er ist wie ein schlechter Kane"

Auf dem Flügel sei Serge Gnabry (31, Vertrag bis 2028) "eine Klasse besser", so Hamann. Das Hauptproblem sieht der Ex-Nationalspieler im Tempo: "Du hast vorne Harry Kane, der ist nicht der Schnellste. Du hast mit Saibari jetzt einen Back-up, der ist auch nicht der Schnellste. Er ist ein wunderbarer Fußballer, aber zu langsam. Er ist wie ein schlechter Kane."

Saibari kam zum 1. Juli für 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven an die Säbener Straße und unterschrieb bis 2031. In der laufenden Saison steht er bei vier Pflichtspielen, 157 Minuten, zwei Vorlagen und noch keinem Tor.

Hamann sieht Bayern schwächer als im Vorjahr

Der 50-Millionen-Mann ist für Hamann nur ein Teil der Rechnung. "Die Bayern sind nicht besser als letztes Jahr", meint er und verweist auf die Abgänge von Raphaël Guerreiro (32), Leon Goretzka (31) und Nicolas Jackson (25) – zusammen über 100 Spiele und mehr als 25 Tore. Ein schneller Angreifer wie Jackson fehle nun im Kader.

Jackson musste gehen

Der Senegalese war im Endspurt des Sommertransferfensters 2025 für 16 Millionen Euro vom FC Chelsea ausgeliehen worden. Er konnte sich in der Folge zwar nicht als Stammkraft etablieren, kam beim FC Bayern aber auf eine ansprechende Torquote.

Jackson war häufig ein Unruheherd für die gegnerische Abwehr, konnte zudem über die Flügel, als hängende Spitze und als Mittelstürmer auflaufen. Die Bayern waren zufrieden mit den Leistungen des Nationalspielers, allerdings entschieden sich Sportvorstand Max Eberl und Co. gegen eine feste Verpflichtung der Leihgabe.

Die mit Chelsea ausgehandelte Kaufoption in Höhe von 65 Millionen Euro war den Bossen dem Vernehmen nach zu hoch. Stattdessen holt der Rekordmeister Saibari, der Marokkaner war 15 Millionen Euro "günstiger". Jackson spielt mittlerweile für Aston Villa.

Bayern in der Champions League

Nach zwei Spieltagen liegt der Rekordmeister mit vier Punkten auf Platz sechs. Am Dienstag um 21 Uhr startet die Champions League gegen Bodø/Glimt – ob Saibari auflaufen wird, bleibt abzuwarten.

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