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·13. April 2026
Said El Mala hat „noch fünf Spiele“ beim 1.FC Köln – wohin wechselt er?

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Saïd El Mala hat nach dem 3:1 des 1. FC Köln gegen Werder Bremen am 29. Spieltag seine Zukunft offen gelassen. Der 19-Jährige betonte zwar, wie wohl er sich beim Aufsteiger fühlt und wie groß sein Vertrauen ins Umfeld ist – ein klares Bekenntnis zum Klub vermied er aber erneut.

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt seinen Elfmetertreffer zum 1:0 im Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Werder Bremen im RheinEnergieStadion in Köln am 12. April 2026. Dean Mouhtaropoulos / Getty Images
Mit seinem verwandelten Foulelfmeter zum 1:0 brachte El Mala die Kölner früh auf Kurs und erzielte damit bereits seinen elften Saisontreffer. Nach dem wichtigen Heimsieg, der Köln im Kellerduell weiter Luft verschafft, sprach der Offensivmann bei DAZN über die verbleibenden Wochen und über mögliche Gespräche für die Zeit danach.
El Mala macht keinen Hehl daraus, dass er sich unter dem neuen Cheftrainer René Wagner ausgesprochen gut aufgehoben fühlt. „Ich spüre das Vertrauen, habe einen offenen Austausch mit René. Wir quatschen, wenn etwas nicht passt, aber wir quatschen auch, wenn etwas wichtig ist. Ich spüre das Vertrauen extrem, ruhe mich aber nicht darauf aus. Mit der Unterstützung des Trainers macht es das einfach leichter.“
Nach dem Spiel feierte die Mannschaft den Sieg lautstark in der Kabine zu wummernden Bässen, während El Mala ruhig blieb und seine Perspektive erklärte. Dabei stellte er klar, dass der Fokus zunächst vollständig auf den sportlich enorm wichtigen Aufgaben mit dem FC liegt.
Ein klares Versprechen an den 1. FC Köln gab der Shootingstar nicht ab. „Wir haben hier noch ein paar Spiele zu spielen, die extrem wichtig sind für den Verein. Wenn es so weit ist, dann wird sich schon was finden“, sagte er. Auf die direkte Frage, ob ein Abschied ausgeschlossen sei, antwortete er ebenso ausweichend: „Kann ich nicht sagen.“
Auch im Anschluss hielt er an dieser Linie fest. „Was passiert, kann ich nicht sagen. Aber ich habe noch fünf Spiele zu gehen. Und da gebe ich alles“, sagte El Mala bei DAZN. In diesen fünf Partien will er den Klassenerhalt mit Köln perfekt machen und möglichst weiter mit Toren zum Erfolg der Geißböcke beitragen.
Dass sein Name längst weit über Köln hinaus auf den Notizzetteln steht, ist kein Geheimnis mehr. Seit fast einem Jahr wird der Flügelspieler von Interessenten umworben, trotzdem verlängerte er seinen Vertrag beim FC bis 2030 – allerdings ohne Ausstiegsklausel. Vor allem aus der englischen Premier League soll es ernsthaftes Interesse geben, wobei insbesondere Brighton & Hove Albion genannt wird.
Auch die Kölner Verantwortlichen sind auf einen möglichen Rekordtransfer vorbereitet. FC-Geschäftsführer Thomas Kessler sieht demnach den größten Verkauf der Vereinsgeschichte kommen; in Kölner Medien ist von einer erhofften Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro die Rede. Sportlich hat El Mala in seiner Premierensaison nach dem Sprung aus der 3. Liga bereits elf Bundesliga-Tore erzielt und vier weitere vorbereitet. Seine starke Entwicklung brachte ihm im Herbst 2025 sogar die Berufung in die A-Nationalmannschaft durch Bundestrainer Julian Nagelsmann ein, auf sein Debüt wartet er aber noch.
Vielleicht klappt das im Sommer – doch zunächst zählt für El Mala nur der Schlussspurt mit Köln.
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