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·5. Juni 2026
Said El Mala: Was die Absage an Brentford für den 1. FC Köln bedeutet

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Simon Bartsch
5 Juni, 2026
So ein wenig deutete sich ein schneller Vollzug an, doch nun muss der FC weiter warten. Weil eine Schlüsselpersonalie weiterhin nicht geklärt ist.
Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Die Bilder, die Said El Mala aktuell von der griechischen Insel Zakynthos via Social Media um die Welt schickt, ließen in den vergangenen Tagen nicht vermuten, welchen Zündstoff der Youngster am Donnerstag bereit hielt. Denn eigentlich deutete bereits viel auf eine schnelle Einigung und damit vor allem auf den schnellen Abgang aus Köln hin. Brentford hatte ein Gesamtpaket in Höhe von 50 Millionen Euro für den Offensivspieler bei den Kölnern platziert. Thomas Kessler hatte wiederum dann doch Gefallen an der Offerte gefunden und sich offenbar schon auf die große Diskussionsrunde mit dem Gemeinsamen Ausschuss vorbereitet. Zwar hätte es dem Vernehmen nach auch dort kein klares Veto gegen einen El-Mala-Transfer gegeben, diskutiert wäre die Personalie aber angesichts des strategischen Werts und zukünftiger Möglichkeiten dann aber doch. Nur wenige Stunden später platzte die Bombe: Said El Mala hat Brentford abgesagt.
Am Ende des Tages wird es Mutter Sabrina gewesen sein, die dem Club aus dem Westen Londons die schlechte Nachricht überbracht hat, mindestens überbringen ließ. Auch der FC dürfte in diesem Moment ziemlich überrascht gewesen sein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Kessler bereits die Pläne für den ein oder anderen Transfer aus der Schublade geholt hat, der dann doch in einem höheren Regalfach angesiedelt war. Der 40-Jährige kann die Scout-Berichte wohl vorerst wieder verschwinden lassen. Denn die 50 Millionen Transfer-Einnahmen, die ein Wechsel des 19-Jährigen gebracht hätten, werden erst einmal auf sich warten lassen. Beim FC wirkt man ob der Nachricht einigermaßen entspannt. Und das gleich aus mehreren Gründen. Der Vertrag des Angreifers läuft bekanntlich bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Intern gab es durchaus die ein oder andere Stimme, die sich ohnehin für einen Verbleib stark gemacht hat.
Grundsätzlich hätte man auch beim FC natürlich nichts dagegen, wenn der Krefelder noch eine weitere Saison auf Torejagd für die Geißböcke gehen und seinen Marktwert in die Höhe treiben würde. Dass das passieren wird, ist trotzdem nach wie vor die etwas unwahrscheinlichere Variante. Denn natürlich gibt es auch weiterhin einen Markt für den Spieler. El Mala hat seinen Wunsch, in der Premier League zu spielen, bei den FC-Bossen hinterlegt. Sollte das passende Angebot im Sommer noch kommen, wäre der Spieler weg und der FC um 50 Millionen reichen. Denn für weniger wird der Akteur den Verein nach Informationen von come-on-fc.com auf keinen Fall verlassen. Dem Vernehmen nach wartet El Mala nun auf ein besseres Angebot. Dabei ist „besser“ wohl ein rein sportlicher Begriff.
Denn die kolportierten vier bis fünf Millionen Gehalt pro Jahr sind nun nicht wirklich schlecht. Sky-Reporter Florian Plettenberg hatte am Donnerstagabend davon gesprochen, dass ein Paket von mindestens 20 Millionen Euro auf El Mala in Brentford gewartet hätte. Und wenn El Mala auf ein „besseres“ Angebot wartet, warum die Kölner nicht auch. Denn in der Regel nimmt der Transfermarkt in England erst Ende Juli, Anfang August so richtig an Fahrt auf. Wenn ein großer anspringt, könnte es in der Theorie angesichts der Möglichkeiten mehr Geld geben. Auf der anderen Seite ist es zumindest fraglich, ob die „Großen“ für den Kölner wirklich eine so hohe Summe auf den Tisch legen oder für das gleiche Geld nicht eher an anderer Stelle vorstellig werden würden. Doch Kessler hat eine Marke gesetzt, sie erreicht werden kann und erreicht werden muss.
So entspannt man sich in Köln dann gibt, die Folge der Absage ist auch weiterhin eine Unsicherheit, die die Kölner zum jetzigen Zeitpunkt mal so gar nicht gebrauchen können. Denn der FC muss mit eigenen Transfers langsam in die Spur kommen. Sieben Abgänge stehen zwei gezogenen Kaufoptionen gegenüber. Heißt übersetzt, die einzigen Investitionen dieses Sommers sind streng genommen Rechnungen aus der Vorsaison. Dabei müssen die Geißböcke nachlegen. Bis zu acht neue Spieler sollen es sein. Die Möglichkeiten wären natürlich andere mit mehr Geld in der Tasche. Und sollte einmal eine günstige Option gezogen worden sein, ist eine teure vom Tisch – selbst, wenn El Mala dann gehen würde. Der Youngster wird die kommenden Tage wohl noch weiter unter der Sonne Griechenlands entspannen, während am Geißbockheim fleißig gearbeitet wird.







































