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·7. September 2026

Saint-Étienne: Irvin Cardona, der neue X-Faktor der Grünen

Artikelbild:Saint-Étienne: Irvin Cardona, der neue X-Faktor der Grünen

Von Ian Cathro wieder ins Zentrum gerückt, erlebt Irvin Cardona mit der ASSE einen außergewöhnlichen Saisonstart. Als Torschütze, aber auch als Vorlagengeber, hat sich der maltesische Angreifer als starker Mann der Verts etabliert.

Die AS Saint-Étienne hat mit 5 Siegen in 5 Ligue-2-Spielen einen perfekten Saisonstart hingelegt. Irvin Cardona war dabei einer der Hauptakteure. Der 29-jährige Angreifer hat bereits 4 Tore erzielt und 4 Vorlagen geliefert, was ihn zum entscheidendsten Spieler der Liga macht. Diese Zahlen kommen nach eher unauffälligen Spielzeiten für den Franco-Maltesen, der beim FC Augsburg in der Bundesliga spielte und anschließend an Espanyol Barcelona in La Liga ausgeliehen wurde, bevor er zur ASSE zurückkehrte.


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Eine Rolle als Nummer 9, die er von seinem Vater hat

Cardona war nicht immer ein Mittelstürmer. Ausgebildet bei der AS Monaco, spielte er zunächst im Nachwuchs als Nummer 9 – eine Position, die er tatsächlich von seinem Vater Pascal, 53, übernommen hat, der selbst zwischen der 4. und 6. Liga als Mittelstürmer spielte, vor allem in Beaucaire (Gard) und beim US Pontet (Vaucluse). Bei diesem Klub aus dem Großraum Avignon begann Irvin Cardona, bevor er ins Nachwuchsleistungszentrum der AS Monaco wechselte. Auf dem Felsen gewann er 2016 seinen ersten Titel: den Coupe Gambardella, mit einem gewissen Kylian Mbappé an seiner Seite. Im Finale gegen Lens (3:0) war es Cardona, der den Führungstreffer erzielte, bevor der heutige Spieler von Real Madrid die beiden weiteren Tore schoss.

Ein Werdegang als Flügelspieler, weit weg vom Zentrum

Im Profibereich wechselte Cardona dann die Position. Er wurde auf der rechten Angriffsseite eingesetzt, eine Rolle, die er den Großteil seiner Karriere innehatte – sei es während seiner Leihe zu Cercle Brügge, in Brest oder auch bei seiner komplizierten Zeit in Deutschland in Augsburg. Olivier Dall'Oglio, sein Trainer und Mentor in Brest zwischen 2019 und 2021, war übrigens der Initiator seines ersten Wechsels nach Saint-Étienne im Januar 2024.

Im Gespräch mit L’Equipe über die Entscheidung, ihn eher auf dem Flügel als im Zentrum einzusetzen, erklärte der Coach: „Auch wenn Irvin gerne Tore schießt, ist er ein sehr guter Junge und ein Teamspieler, für den das Kollektiv immer Priorität hat. Da er Räume schafft und ein Typ ist, der sich nie vor der Defensivarbeit drückt, war es interessant, ihn auf die Seite zu stellen.“ Doch diese Entscheidung hatte Folgen für den Spieler. Weil er auf seiner Seite ständig nach vorne wie nach hinten arbeiten musste, war Cardona körperlich irgendwann ausgelaugt und verlor vor dem Tor an Klarheit.

Eine Umstellung, die alles verändert

In diesem Sommer hat die Ankunft des schottischen Trainers Ian Cathro alles verändert. Der Coach entschied sich, Cardona wieder ins Zentrum zu rücken, an die Spitze des Angriffs. Eine Entscheidung, die ihn an seine jungen Jahre in Monaco erinnert. Diese Veränderung hängt auch mit einer größeren taktischen Entscheidung zusammen: Cathro ersetzte das von den vorherigen Trainern (Eirik Horneland und Philippe Montanier) genutzte 4-3-3 durch ein hybrides 4-4-2, das auch zu einem 4-2-3-1 werden kann. Dieses neue System schuf einen Platz im Sturmzentrum. Der Abgang von Lucas Stassin am Ende des Transferfensters, der seit dem Abstieg der ASSE in die Ligue 2 nicht immer sein bestes Niveau erreichte, machte diesen Platz für Cardona zusätzlich frei. Genau auf dieser Position spielt er übrigens auch in der maltesischen Nationalmannschaft, für die er seit seinem Debüt am 4. September 2025 auf 8 Länderspiele und 2 Tore kommt.

Entscheidend auch ohne Tor

Am vergangenen Wochenende gegen Montpellier (3:1) erzielte Cardona zwar kein Tor, war aber dennoch die treibende Kraft der Verts. In der 41. Minute ermöglichte seine Flanke Maxime Bernauer per spektakulärer Direktabnahme das 1:0. Anschließend traf er die Latte, bevor er Joshua Duffus den dritten Treffer auflegte. Dieser Saisonstart hat ihm bereits 3 Foot-National-Talente eingebracht. Mit seinen Toren und Vorlagen bestätigt Cardona, dass er zu einem Schlüsselspieler im Projekt von Ian Cathro geworden ist. Seine Bewegungsfreiheit und sein gutes Zusammenspiel mit Mitspielern wie Thierno Ballo, Zuriko Davitashvili oder Augustine Boakye machen die Verts zum klaren Topfavoriten auf den Titel in der Ligue 2. Mit 16 Toren in 5 Spieltagen stellt die ASSE bislang die beste Offensive der Liga.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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