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·2. Mai 2026

Salah: Saudi-Arabien, MLS oder Italien wohl Top-Transferziele

Artikelbild:Salah: Saudi-Arabien, MLS oder Italien wohl Top-Transferziele

Liverpool, Salah und Didi Hamann, unbequeme Fragen rund um einen Giganten von Anfield

Hamanns deutliches Salah-Urteil

Mohamed Salahs Liverpool-Geschichte wirkte lange Zeit zu groß, um sich sauber in die gewöhnliche Fußballsprache einordnen zu lassen. Tore, Medaillen, Rekorde und Momente purer Unvermeidbarkeit haben ihn zu einer der prägenden modernen Figuren von Anfield gemacht. Doch selbst Legenden erreichen irgendwann den Punkt, an dem Bewunderung auf Bewertung trifft, und Didi Hamann hat einen besonders unverblümten Blick darauf gegeben, was als Nächstes kommen könnte.

Laut Zitaten von GOAL stellte der frühere Liverpool-Mittelfeldspieler infrage, ob Salah in diesem Sommer noch ernsthaftes Interesse aus der Premier League auf sich ziehen würde.


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„Ich bin mir nicht sicher, ob es in der Premier League überhaupt Interessenten gibt“, sagte Hamann. „Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass er seinen Zenit überschritten hat. Wenn man sich die letzten 18 Monate anschaut, hat er seit Weihnachten vorletzten Jahres aus dem Spiel heraus nur eine Handvoll Tore erzielt. Deshalb wäre ich überrascht, wenn es in der Premier League irgendwelche Interessenten gäbe. Ich denke, Saudi-Arabien, die MLS oder vielleicht Italien sind die wahrscheinlichsten Ziele.“

Für Salah ist das die scharfe Kante des Fußballgedächtnisses. Es erinnert sich an alles und fragt dann trotzdem, was als Nächstes kommt.

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Foto: IMAGO

Saudi-Arabien, MLS oder Italien als nächster Schritt genannt

Hamanns Argument stützt sich nicht auf Salahs Ruf, sondern auf den Markt um ihn herum. Mit 33 Jahren, einem gewaltigen Gehalt und einem Spiel, das auf explosiver Offensivproduktion basiert, dürfte der nächste Wechsel des Ägypters alles andere als einfach werden.

Der frühere deutsche Nationalspieler sieht weder Spanien noch Deutschland als realistische Ziele, während Italien, wo Salah zuvor für die Fiorentina und die Roma spielte, eine andere Art von Möglichkeit bieten könnte.

„Er war schon in Italien. In Italien, wissen Sie, mögen sie ältere und erfahrene Spieler, deshalb kann ich mir vorstellen, dass er dort landet. Ich kann ihn bei keinem der Top-Klubs in Spanien sehen. In Deutschland kann ich ihn mir nicht wirklich vorstellen, weil sie die Gehälter nicht zahlen können.“

Damit bleiben laut Hamann Saudi-Arabien, die MLS oder die Serie A als die naheliegendsten Wege, von denen jeder eine andere Version des Lebens nach Liverpool bietet.

Den Wert bei Liverpool beweisen

Salahs eigener Frust ist ebenfalls Teil der größeren Debatte geworden. Nach Jahren auf höchstem Niveau hat er zuletzt darüber gesprochen, wie groß der Druck ist, sich immer wieder beweisen zu müssen. Hamann jedoch glaubt, dass diese Last auf höchstem Niveau nie verschwindet.

„Ein Spieler wie er will immer beweisen, dass er der Beste ist. Deshalb war ich über einige seiner Aussagen überrascht, als er sagte: ‚Oh, ich habe so viel für den Klub getan; warum sollte ich jeden einzelnen Tag meinen Wert beweisen müssen?‘ Nein, das musst du, denn es geht nicht darum, was er in der Vergangenheit getan hat; es geht darum, was er jetzt und in Zukunft tun wird“, fügte Hamann hinzu.

Das ist eine anspruchsvolle Sichtweise, aber der Fußball weicht seine Maßstäbe aus Sentimentalität nur selten auf.

Das Vermächtnis in Anfield bleibt gewaltig

Es wird erwartet, dass Salah Liverpool in diesem Sommer nach neun bemerkenswerten Jahren verlassen wird. Seit seiner Ankunft von der Roma hat er 257 Tore in 435 Einsätzen erzielt und damit geholfen, 2019 die Champions League und zwei Premier-League-Titel zu holen.

Die Ausbeute dieser Saison von 12 Toren in 39 Einsätzen hat für Aufmerksamkeit gesorgt, besonders in einer schwierigen Liverpool-Saison. Doch egal, was als Nächstes passiert, Salah geht als mehr als nur ein großartiger Stürmer. Er geht als ein Spieler, der neu geprägt hat, was das moderne Liverpool sein kann.

Hamann könnte recht damit haben, dass das nächste Kapitel weg von England führt. Was jedoch nicht bezweifelt werden kann: Salahs Kapitel in Anfield gehört bereits zu den größten in der Geschichte des Klubs.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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