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·30. August 2026
Sampaoli bei Talleres raus nach schwachem Remis mit Central Córdoba (Video)

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Die Amtszeit von Jorge Sampaoli an der Spitze von Talleres ist viel früher zu Ende gegangen als erwartet. Der Trainer, der während der durch die WM 2026 verursachten Pause übernommen hatte, in der Hoffnung, seiner Karriere im argentinischen Fußball neuen Schwung zu verleihen, fand weder spielerische Antworten noch Ergebnisse, die sein Projekt stützten. Das torlose Unentschieden am Samstagabend gegen Central Córdoba im Kempes, begleitet von der offensichtlichen Missbilligung der Fans, wurde schließlich zum letzten Kapitel einer ebenso kurzen wie komplexen Etappe. An diesem Sonntag machte der Klub aus Córdoba den Abschied des erfahrenen Coaches offiziell, der nur 81 Tage im Amt blieb.
Die Entscheidung setzt einen Schlusspunkt unter einen Prozess, der von Beginn an durch die Notwendigkeit geprägt war, sofort Ergebnisse zu liefern. Sampaoli kam mit einer umfangreichen internationalen Laufbahn zu Talleres und mit der Aufgabe, einem Team wieder mehr Bedeutung zu verleihen, das den nächsten sportlichen Schritt machen wollte. Diese Erwartung prallte jedoch schnell auf eine viel schwierigere Realität: Die Mannschaft aus Córdoba konnte keine klare Spielidentität festigen, zeigte große Schwierigkeiten, Spiele konstant zu kontrollieren, und offenbarte vor allem eine besorgniserregende defensive Anfälligkeit, die einen großen Teil ihrer Saison entscheidend belastete.
Der Aufenthalt des ehemaligen Trainers der Argentinischen Nationalmannschaft bei dem Klub war in diesem Sinne ebenso kurzlebig wie stürmisch. Über die anfängliche Absicht hinaus, ein wiedererkennbares Konzept aufzubauen, wurden die Ergebnisse letztlich zum wichtigsten Maßstab für die Bewertung seiner Arbeit. Das Team schaffte es nie, mehrere überzeugende Auftritte aneinanderzureihen, und die Unbeständigkeit wurde zur Konstante, sodass schon früh Zweifel an der Fortsetzung des Projekts aufkamen.
Die Statistiken liefern tatsächlich eine deutliche Erklärung für das Ende. Sampaoli betreute nur sieben Spiele und holte dabei lediglich einen Sieg – eine unzureichende Bilanz, um einen Trainer zu halten, der die Verantwortung trägt, eines der wichtigen Teams des argentinischen Fußballs zu führen. Sein einziger Erfolg kam am dritten Spieltag, als Talleres zu Hause Platense mit 4:0 besiegte, ein Ergebnis, das den Fans für einige Tage Hoffnung machte.
Doch dieser Kantersieg blieb eher eine Ausnahme als der Beginn einer Erholung. Das Team konnte diesen Erfolg nicht in einen Trend verwandeln und zeigte schnell wieder dieselben Probleme, die schon in den ersten Partien aufgetreten waren. Die fehlende Konstanz, zusammen mit den Fehlern in der Defensive, verhinderte, dass Talleres eine konkurrenzfähige Dynamik entwickeln konnte, die Spieltag für Spieltag Bestand gehabt hätte.
Nach diesem klaren Sieg gegen Platense folgten die Rückschläge. Talleres verlor 0:1 gegen Newell’s, unterlag 1:3 gegen Vélez und kassierte anschließend eine deutliche 0:3-Niederlage gegen Lanús. Auch gegen Gimnasia de Mendoza konnte sich die Lage nicht verbessern, dort verlor man 1:3, ehe später ein 2:2 gegen Rosario Central folgte. Das letzte Spiel, das 0:0 gegen Central Córdoba, wurde schließlich besonders symbolträchtig: Eine Mannschaft, die dringend Antworten brauchte, fand den Weg zum Tor nicht und musste zudem mit der wachsenden Unzufriedenheit des eigenen Publikums umgehen.
Die Gesamtbilanz ist schwer zu verteidigen. In sieben Spielen kassierte die Mannschaft 12 Gegentore und erzielte nur acht Treffer, eine Differenz, die nicht nur die geringe Offensivproduktion widerspiegelt, sondern auch die Anfälligkeit im eigenen Strafraum. Für einen Trainer, dessen Ansatz historisch mit Intensität, Pressing und dem Anspruch auf Spielkontrolle verbunden war, wurde die defensive Fragilität zu einem der größten Widersprüche dieser kurzen Amtszeit.
Der Abschied von Sampaoli erscheint daher nicht nur als Folge einer schlechten Ergebnisserie. Er steht auch für das Scheitern des Versuchs, den fußballerischen Neuaufbau von Talleres unter der Führung eines Trainers mit großem Namen zu beschleunigen, der jedoch Zeit und Ergebnisse gebraucht hätte, um seine Idee durchzusetzen. Diesen Spielraum gab es letztlich nicht. Der Mangel an Siegen, die Schwierigkeiten, eine verlässliche Struktur zu finden, und die zunehmende Entfremdung von den Fans beschleunigten am Ende eine Entscheidung, die den Klub aus Córdoba nur 81 Tage nach seiner Ankunft erneut vor die Herausforderung stellt, einen neuen Kurs zu finden.
/Julián Lautaro Luque, Korrespondent in Argentinien von todofutbol
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.


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