Samsunspor gewinnt 1:0 bei Shkendija: Ausgezeichnete Ausgangslage fürs Rückspiel am Schwarzen Meer | OneFootball

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·20. Februar 2026

Samsunspor gewinnt 1:0 bei Shkendija: Ausgezeichnete Ausgangslage fürs Rückspiel am Schwarzen Meer

Artikelbild:Samsunspor gewinnt 1:0 bei Shkendija: Ausgezeichnete Ausgangslage fürs Rückspiel am Schwarzen Meer

Ein Tor reicht: Samsunspor verschafft sich in Tetovo eine gute Position

Samsunspor hat das Hinspiel der Play-off-Runde in der UEFA Conference League bei KF Shkendija Tetovo mit 1:0 gewonnen und sich damit eine wichtige Ausgangslage für das Rückspiel erarbeitet. In einer Partie mit mehreren gefährlichen Momenten auf beiden Seiten fiel der entscheidende Treffer erst spät, als Marius Mouandilmadji in der 77. Minute zur Stelle war. Zuvor hatten beide Teams Phasen, in denen ein Tor in der Luft lag, doch die Torhüter und das fehlende letzte Timing im Abschluss hielten das Spiel lange offen. Samsunspor nahm am Ende genau das mit, was in solchen Duellen zählt: ein Ergebnis, das Druck vom Rückspiel nimmt und dennoch die Konzentration hochhält.

Erste Halbzeit: Chancen bleiben liegen, Keeper halten den Nullstand

Die ersten Akzente setzte Samsunspor früh. In der 6. Minute landete ein Abschluss von Cherif Ndiaye nach einer Hereingabe von Jaures Assoumou am Elfmeterpunkt über dem Tor. Kurz darauf wurde Shkendija gefährlich, als Fabrice Tamba in der 17. Minute nach einem Zwischenpass rechts im Strafraum zum Abschluss kam und Torhüter Okan Kocuk den Ball nur mit Mühe abwehren konnte.


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In der 23. Minute zog Joe Mendes von der rechten Seite ab, wenig später verfehlte Carlos Holse mit einem Schuss knapp den rechten Pfosten. Den klarsten Moment der ersten Hälfte hatte erneut Holse, als er in der 39. Minute nach einem Pass von Antoine Makoumbou aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, der Schlussmann der Gastgeber jedoch die Position hielt und den Ball aus der Gefahrenzone brachte.

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Zweite Halbzeit: Shkendija drückt, Samsunspor bleibt im Spiel

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Shkendija den Druck und suchte den Weg in den Strafraum. In der 51. Minute fehlten bei einem Abschluss von Besart Ibraimi an der langen Ecke nur Zentimeter. Samsunspor antwortete mit einer eigenen großen Möglichkeit, als Tetovo-Torhüter Baboucarr Gaye in der 54. Minute im Eins-gegen-eins gegen Assoumou nach einem Pass von Olivier Ntcham im letzten Moment parierte und den Rückstand verhinderte.

Auch danach blieb das Spiel offen. In der 66. Minute lenkte Gaye einen Kopfball von Ndiaye, der nach einer Hereingabe von Mendes in den Strafraum kam, aus der Gefahrenzone. Es war ein Hinweis darauf, dass Samsunspor trotz wachsender Intensität seine Momente suchte und die Partie nicht nur verwalten wollte.

77. Minute: Mouandilmadji entscheidet das Hinspiel

Die Schlüsselszene folgte in der 77. Minute. Nach einer Hereingabe von rechts kam der Ball in die Mitte, Holse war beteiligt, und Mouandilmadji verwertete am Ende nahe des rechten Pfostens zum 1:0. Für Samsunspor war es der Lohn für Geduld und die Bereitschaft, auch in engen Momenten zielstrebig zu bleiben.

Shkendija suchte danach den schnellen Ausgleich, doch Samsunspor brachte den Vorsprung mit Ruhe über die Zeit. In der 88. Minute hatte Mouandilmadji sogar die Chance auf das zweite Tor, als er nach einem Pass von Ntcham frei vor dem Torhüter auftauchte, der Abschluss jedoch am Pfosten vorbeiging.

Was das 1:0 bedeutet: Vorteil Samsunspor, aber noch kein Freifahrtschein

Mit dem 1:0 auswärts hat Samsunspor genau das Ergebnis eingefahren, das in K.-o.-Duellen wertvoll ist: ein Sieg ohne Gegentreffer, der das Rückspiel im eigenen Stadion planbarer macht. Gleichzeitig bleibt die Aufgabe klar, weil Shkendija bereits im Hinspiel zu mehreren gefährlichen Szenen kam und Samsunspor erneut maximale Aufmerksamkeit in den Zweikämpfen und bei zweiten Bällen braucht. Der Treffer von Mouandilmadji verschafft Luft, entscheidet die Runde aber noch nicht.

Aufstellungen

KF Shkendija Tetovo: Gaye – Murati, Fetai, Meliqi, Webster – Alhassan (46. Islami), Ramadani (67. Krasniqi), Tamba (90.+3 Jakupi), Zejnulai, Spahiu (85. Krstevski dk. 85) – Ibraimi (67. Moubeti)

Samsunspor: Kocuk – Yavru, Satka, van Drongelen, Tomasson – Makoumbou, Ntcham, Mendes, Holse (90.+3 Yüksel), Assoumou (85. Ceesay) – Ndiaye (72. Mouandilmadji)

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