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·31. August 2026

Samuel Mbangula von Werder Bremen per Leihe zu Bologna

Artikelbild:Samuel Mbangula von Werder Bremen per Leihe zu Bologna

Der Werder-Bremen-Offensivspieler Samuel Mbangula steht Berichten zufolge kurz vor einer Rückkehr in die Serie A. Bologna finalisiert nun einen Deal für den belgischen Flügelspieler, nachdem der Klub Atalanta im Rennen um seine Verpflichtung überholt hat. Laut Sky Italia arbeitet Bologna an einer einjährigen Leihe mit Kaufoption für den 22-Jährigen. Kicker bestätigt Mbangulas bevorstehenden Abgang, lässt jedoch die Möglichkeit eines festen Transfers offen.

Der mögliche Abgang kommt nur 13 Monate, nachdem Bremen 10 Mio. Euro zahlte, um Mbangula von Juventus zu verpflichten. Der Deal machte den Belgier damals zum zweitteuersten Neuzugang der Werder-Geschichte und spiegelte das enorme Vertrauen in seine Fähigkeit wider, ein zentraler Bestandteil der Offensive des Klubs zu werden. Dieses Versprechen erfüllte sich jedoch nur phasenweise.


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Das Mbangula-Experiment kam nie wirklich konstant ins Rollen

Mbangula zeigte nach seiner Ankunft aus Turin zunächst ermutigende Ansätze. Bis Anfang Oktober hatte der Flügelspieler an den ersten sechs Bundesliga-Spieltagen bereits fünf Torbeteiligungen gesammelt. Nach seinem Treffer gegen St. Pauli räumte Mbangula ein, dass er sich noch an den deutschen Fußball gewöhne, versprach aber, dass die Fans ihn irgendwann in Bestform sehen würden.

Der erhoffte Durchbruch blieb jedoch aus.

Mbangula beendete seine erste Bundesliga-Saison mit drei Toren und vier Assists in 29 Einsätzen, stand dabei nur zwölfmal in der Startelf. Verletzungen, Experimente mit seiner Position und Bremens allgemein größere Probleme in der Offensive erschwerten seine erste Saison zusätzlich. Daniel Thioune versuchte im Sommer, den früheren Juventus-Nachwuchsspieler wieder in eine natürlichere offensive Rolle zurückzuführen. Get German Football News beleuchtete diesen versuchten Mbangula-Reset in unserer taktischen Vorschau auf Werder Bremen für 2026/27.

Dieser Rehabilitationsversuch scheint nun vorzeitig zu enden.

Mbangula wurde im DFB-Pokal-Auftakt von Bremen zur Halbzeit ausgewechselt und blieb bei der 1:4-Bundesliga-Niederlage am Sonntag in Freiburg ohne Einsatz. Anschließend stellte Werder ihn vom Montagstraining frei, um Transfergespräche zu führen.

Bologna überholt Atalanta

Atalanta galt zunächst als wahrscheinlichstes Ziel. Berichten zufolge sprach Werder mit dem Klub aus Bergamo über eine Leihe, weil Bremen weiterhin zögerte, einen Spieler endgültig abzuschreiben, in den der Verein erst ein Jahr zuvor 10 Mio. Euro investiert hatte.

Dann schaltete sich Bologna ein.

Die Wendung scheint mit einem weiteren Transfer-Domino in der Serie A zusammenzuhängen: Atalanta bemüht sich um Bolognas Offensivspieler Jonathan Rowe. Bologna suchte daraufhin nach einer weiteren Offensivoption und handelte bei Mbangula schnell.

Eine Leihe mit Kaufoption scheint Bremen nun einen Kompromiss zu bieten. Diese Struktur verschafft Mbangula den offenbar gewünschten Neustart, ohne Werder dazu zu zwingen, sofort einen erheblichen Verlust bei einer der größten Investitionen der Vereinsgeschichte zu realisieren.

Bolognas Cheftrainer Domenico Tedesco kennt den Flügelspieler zudem aus seiner Zeit als belgischer Nationaltrainer. Tedesco nominierte Mbangula im November 2024 erstmals für die A-Nationalmannschaft, doch auf sein Debüt im Herrenbereich wartet der Offensivspieler noch immer.

Thioune akzeptiert Mbangulas Wunsch nach Veränderung

Thioune hat inzwischen offen eingeräumt, dass Mbangulas erstes Jahr in Bremen keine konstanten Ergebnisse brachte.

„Der Spieler hat zwölf Monate lang versucht, sich zu integrieren und sein Potenzial auf den Platz zu bringen“, erklärte der Bremen-Coach. „Das hat nur in bestimmten Situationen funktioniert. Wenn es deshalb der Wunsch des Spielers ist, etwas zu verändern, dann muss man das akzeptieren.“

Mbangulas möglicher Abgang spielt zudem direkt in Bremens übergeordnete Pläne für die Deadline-Phase hinein.

Get German Football News berichtete bereits am Montag, dass Mbangula zu mehreren möglichen Abgängen gehört, die zusätzlichen finanziellen Spielraum für Werders hektische späte Transferaktivitäten schaffen könnten. Bremen versucht, mehrere Positionen zu verstärken, nachdem die schwere Verletzung von Jens Stage den Klub gezwungen hat, seine Pläne kurzfristig anzupassen.

Eine Rückkehr nach Italien scheint nun immer wahrscheinlicher, um Mbangulas schwierige Zeit in Bremen zumindest vorläufig zu beenden.

Was als einer der ambitioniertesten Transfers in der Werder-Geschichte begann, könnte damit schon nach etwas mehr als einer Bundesliga-Saison enden, wobei Bologna dem belgischen Offensivspieler die Chance bietet, seine Karriere in dem Land neu zu starten, in dem sie erstmals richtig Fahrt aufgenommen hatte.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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