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·24. April 2026

Sancho-Rückkehr zum BVB? Daran könnte der Deal scheitern

Artikelbild:Sancho-Rückkehr zum BVB? Daran könnte der Deal scheitern

Borussia Dortmund prüft eine Rückkehr von Jadon Sancho. Doch interne Zweifel beim BVB könnten den Deal noch scheitern lassen.

Die mögliche Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund bleibt ein heiß diskutiertes Thema. Ein ablösefreier Wechsel im Sommer wird intensiv geprüft, sorgt intern jedoch für unterschiedliche Meinungen. Wie die BILD berichtet, wird eine Verpflichtung des Offensivspielers „intensiv“ diskutiert. Während einige Verantwortliche eine Rückkehr befürworten, stehen andere dem Transfer kritisch gegenüber. Vor allem Zweifel an Sanchos Konstanz und Professionalität spielen dabei eine Rolle.

Ein entscheidender Punkt ist laut Bericht das Thema Disziplin. Schon in seiner ersten Dortmunder Zeit fiel Sancho mehrfach negativ auf, unter anderem durch Verspätungen. Auch ein Vorfall während der Corona-Zeit, bei dem er auf einer Party ohne Schutzmaßnahmen gesichtet wurde, wird intern nicht vergessen. Diese Aspekte fließen weiterhin in die Bewertung eines möglichen Transfers des 26-Jährigen ein.


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Auch sportlich gibt es offene Fragen. Trainer Niko Kovac setzt aktuell auf ein System ohne klassische Flügelspieler. Zwar könnten diese künftig wieder eingebunden werden, dennoch ist unklar, ob Sancho optimal ins Konzept passt. Besonders sein Defensivverhalten gilt als verbesserungswürdig.

Millionenfrage: So teuer könnte Jadon Sancho für den BVB werden

Hinzu kommt die Entwicklung des Spielers in den vergangenen Jahren. Seit seinem Wechsel zu Manchester United konnte er nicht mehr konstant an frühere Leistungen anknüpfen. Selbst bei seiner Leihe nach Dortmund blieben die ganz großen Highlights rar, weshalb Kritiker bezweifeln, dass er noch einmal an sein Topniveau heranreicht.

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Die größte Hürde bleibt jedoch finanzieller Natur. Trotz eines möglichen ablösefreien Wechsels müsste Sancho laut BILD deutliche Einbußen akzeptieren. Ein Wechsel käme nur zustande, wenn er „beim Gehalt große Abstriche machen würde“. Im Raum steht ein Grundgehalt von fünf bis sechs Millionen Euro, ergänzt durch leistungsbezogene Boni.

Dass sich der BVB dennoch ernsthaft mit dem Spieler beschäftigt, bestätigte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken: „Wir beschäftigen uns derzeit mit sehr vielen Spielern und durchleuchten sie. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das machen wir auch bei Jadon.“ Ob es tatsächlich zu einem dritten Kapitel zwischen Sancho und Dortmund kommt, hängt somit von mehreren Faktoren ab – und nicht zuletzt davon, ob die Verantwortlichen intern einen gemeinsamen Nenner finden.

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