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Selina Eckstein·21. Mai 2026
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Selina Eckstein·21. Mai 2026
Die DFB-Kadernominierung hat erneut für viel Gesprächsstoff gesorgt. Während Leroy Sané sein WM-Ticket sicher hat, muss Said El Mala Zuhause bleiben. Im Netz wird das kontrovers diskutiert. Das weiß auch Julian Nagelsmann.
Auf Vereinsebene sei Sanés Quote zu schwach, das gibt auch der Bundestrainer zu, merkte aber auch gleichzeitig die Leistungen im DFB-Dress an: "Bei uns hat er in den letzten vier Spielen fünf Scorer gesammelt." Er habe "eine extrem hohe Anerkennung in der Mannschaft", führte Nagelsmann die Nominierung des Galatasaray-Stars aus. Außerdem könne er mit seiner Geschwindigkeit und seiner Technik gegen tiefstehende Gegner viel bewegen.
Ein weiterer Grund sei die gute Verbindung, die er zu Sané habe. "Ich habe einen super Draht zu ihm und traue mir zu, dass ich ihn so kitzle, dass nach der WM deutlich positivere Stimmen über ihn fallen werden", so Nagelsmann weiter.

Zum Gespräch mit El Mala sagte der Bundestrainer, dass der Kölner gut auf die Absage reagiert habe. "Er hat eine tolle Rückrunde gespielt. Er passt aber natürlich auch zu der Spielidee von Köln sehr gut. Die Frage war: Ist er schon so weit für unsere Spielidee in einer anderen Angriffshöhe?", erklärte Nagelsmann. Maximilian Beier habe deshalb den Vorzug erhalten und sei für Konter eingeplant.
"Da musst du immer ein bisschen abwägen. Saids Zukunft wird kommen. Aber klar ist so ein Gespräch immer kompliziert", so der Nationalcoach weiter.
📸 Christian Kaspar-Bartke - 2026 Getty Images
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