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·15. Juli 2026

Saudi-Klub wollte Polzin-Assistenten: HSV verweigert Freigabe!

Artikelbild:Saudi-Klub wollte Polzin-Assistenten: HSV verweigert Freigabe!

Der HSV muss sich in diesem Sommer nicht ausschließlich mit offenen Kaderfragen befassen. Auch die Zukunft des Trainerteams um Chefcoach Merlin Polzin steht auf der Agenda.

Nun wurde bekannt: Ein Klub aus der finanzstarken Saudi Pro League hatte Interesse an einem wichtigen Mitarbeiter aus dem Trainerstab. Wie die Bild berichtet, meldete sich Al-Ittihad zuletzt bei Co-Trainer Richard Krohn und informierte den HSV über die Kontaktaufnahme.


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Der Klub aus der Golfmonarchie, bei dem seit Kurzem der deutsche Trainer Jens Wissing an der Seitenlinie steht, soll Krohn eine Zusammenarbeit angeboten haben. Unterstützung bei der Kontaktaufnahme gab es offenbar auch durch Jörn Wolf. Der langjährige HSV-Sprecher arbeitet inzwischen als Sonderberater bei Al-Ittihad, kennt Krohn seit mehreren Jahren und hätte diesen nur allzu gerne als Co-Trainer verpflichtet.

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Foto: IMAGO

HSV blockte Krohn-Anfrage ab

Zu konkreten Gesprächen zwischen Krohn und dem saudischen Verein kam es allerdings nicht. Der HSV erteilte dem Co-Trainer dem Bericht zufolge keine Freigabe, woraufhin Krohn das Angebot ablehnte. Der 30-Jährige steht noch bis Sommer 2027 beim HSV unter Vertrag und gehört zu den engsten Vertrauten von Polzin.

An dessen Seite bildet Krohn gemeinsam mit Loic Favé den harten Kern des hanseatischen Trainerteams. Doch obwohl die Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit dem Trio grundsätzlich fortsetzen möchten, steht das Thema Vertragsverlängerungen bislang noch aus. Dabei wollen Polzin und Favé dem Vernehmen nach nicht mit auslaufenden Verträgen in die kommende Saison gehen.

Die neue Sportvorständin Kathleen Krüger verschafft sich nach ihrem Amtsantritt zunächst einen Überblick über die sportlichen Strukturen des Vereins. Erst danach sollen weitere Gespräche geführt werden. Polzin hatte den Austausch mit Krüger zuletzt als „intensiv, sehr fokussiert und zielorientiert“ beschrieben. Um eine gemeinsame Zukunft scheint es bislang aber noch nicht gegangen zu sein.

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