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·12. Februar 2026
Schafft der HSV den Klassenerhalt? Die aktuelle Lage an der Elbe

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Nach sieben Jahren Abstinenz ist der Hamburger SV zurück in der Bundesliga. Die Rückkehr der Rothosen war mit großen Erwartungen verbunden, doch die Realität nach 21 Spieltagen sieht kompliziert aus. Mit 20 Punkten steht der HSV auf Platz 11 und somit mitten im Abstiegskampf. Die Frage, die sich alle Fans stellen, ist, ob es für den Klassenerhalt reicht oder der direkte Wiederabstieg droht.
Die Zahlen kann man nicht ignorieren. Der HSV hat in 20 Spielen nur 21 Tore erzielt, was ein Durchschnitt von 1,05 Toren pro Partie ist. Besonders besorgniserregend: Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin befindet sich in einer Torflaute. In drei aufeinanderfolgenden Spielen gelang kein Treffer, eine historisch negative Serie für den Verein. Die Albert Rayan, Philippe Sambi Lokonga und Luka Vuskovic führen die interne Torschützenliste mit 5 bzw. 4 Treffern an – zu wenig für einen Bundesligisten.
Auf der anderen Seite präsentiert sich die Defensive relativ stabil. Seit Jahresbeginn kassierte Hamburg nur 4 Gegentore, zwei Gegentreffer in Unterzahl gegen Freiburg. Das zeigt, dass zwar Potenzial vorhanden ist, aber dennoch die Abwehr stärker werden muss, wenn der Klassenerhalt erreicht werden will. Doch diese Sicherheit hat ihren Preis: Mit circa 116 gelaufenen Kilometern pro Spiel ist der HSV das laufärmste Team der Bundesliga und an letzter Stelle. Zum Vergleich, der Tabellenerste FC Bayern hat knapp 124 km pro Spiel und der Tabellenletzte Heidenheim immerhin fast 119 km pro Spiel.
Wenn es einen Lichtblick gibt, dann ist es die Heimstärke im Volksparkstadion. Von den 22 Punkten holte der HSV 16 vor heimischem Publikum. Sämtliche Heimspiele sind ausverkauft und die Unterstützung scheint entscheidend. Zu Hause ist die Mannschaft seit fünf Bundesliga-Spielen ungeschlagen (3 Unentschieden, 2 Siege) und erzielte 15 ihrer 21 Saisontore im eigenen Stadion.
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Pro: Die defensive Organisation unter Polzin funktioniert erstaunlich gut. Die Mannschaft gibt kaum etwas her, besonders bei Kontern und nach Standards. Der HSV verfügt über einen erfahrenen Kader mit einem Durchschnittsalter von 24,9 Jahren. Die Heimstärke könnte in der Rückrunde zum entscheidenden Faktor werden.
Contra: Die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff bereitet massive Sorgen. Aktuell gibt es eine Formkrise zur falschen Zeit. Die geringe Laufleistung könnte gegen starke Gegner zum Problem werden. Auswärts holte der HSV bisher nur drei Punkte, was viel zu wenig ist bei 6 Niederlagen. Sollte die Offensive nicht in Schwung kommen, wird es extrem eng.
Der Hamburger SV steht vor einer Herkulesaufgabe. Die defensive Stabilität ist eine solide Basis, doch ohne Tore wird es nicht funktionieren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Polzin seine Mannschaft offensiv beleben kann. Mit der Unterstützung aus dem Volksparkstadion und mehr Effizienz im Abschluss sollte der Klassenerhalt gelingen – garantiert ist allerdings nichts.









































