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·29. Juli 2026
Schalke-Juwel in die Serie A? Der Stand bei Becker und die möglichen Folgen

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·29. Juli 2026

Nach der Rückkehr ins Oberhaus hat Schalke 04 in Robin Gosens einen dicken Transfer-Fisch an Land gezogen. Der ehemalige Nationalspieler ist seit Kindheitstagen S04-Fan, was seine Verpflichtung besonders emotional macht. Auch auf dem Platz erwarten sich die Knappen viel vom 32-Jährigen.
Auf der linken Seite soll Gosens seine Dynamik, Kampfkraft und auch Torgefahr ausspielen – und gleichzeitig als weiterer Führungsspieler vorangehen. Für den Gosens-Deal hat Schalke vorerst auch auf eine feste Verpflichtung von Moussa Ndiaye verzichtet, der als Leihspieler in der vergangenen Rückrunde großen Anteil am Aufstieg hatte.
Bei Stammklub RSC Anderlecht scheint Ndiaye dennoch weiter keine Zukunft zu haben. Womöglich kommt es spät im Transferfenster also doch noch einmal zu einem S04-Vorstoß. Denn eine weitere Personalie könnte dazu führen. Eigengewächs Vitalie Becker hatte sich in der Hinrunde der Vorsaison zur Stammkraft und zum Shootingstar aufgeschwungen, ehe der 21-Jährige nach dem ersten Rückrundrundenspiel von hartnäckigen Knieproblemen ausgebremst wurde. Schalke musste mit der Ndiaye-Leihe reagieren und Becker spielte auch nach seinem Comeback Mitte April nur noch eine Nebenrolle.
Die droht dem U20-Nationalspieler auch in der Bundesliga. An Neuzugang Gosens scheint für den Youngster kaum ein Vorbeikommen zu sein. Besonders brisant ist das mit Blick auf seine Vertragssituation: Im kommenden Sommer läuft das aktuelle Arbeitspapier aus.Auf Schalke würde man wohl am liebsten verlängern und Becker hinter Gosens behutsam weiter aufbauen. Klar ist aber auch, dass ein Verkauf näher rückt, sollte sich keine Vertragsverlängerung abzeichnen.Stand Mitte Juli hieß es, die Gespräche über einen neuen Vertrag liegen auf Eis, nachdem die Becker-Seite die bisherigen Angebote abgelehnt hatte. Seither gibt es keine weiteren Infos mehr.
Ein Verkauf noch diesen Sommer ist demnach kein allzu unrealistisches Szenario. Ein ablösefreier Verlust 2027 wäre dagegen der Worst Case für den Klub, nachdem man den Spieler seit dem achten Lebensjahr in der Knappenschmiede ausgebildet hat.
Der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio von Sky Italia bringt nun einen möglichen Abnehmer aus der Serie A ins Spiel. Laut Di Marzio verfolge Lazio Rom Becker "aufmerksam". Viel mehr Informationen liefert Di Marzio allerdings nicht.
Dass die Laziali diesen Sommer einen Vorstoß bei Becker wagen, erscheint aber recht fragwürdig. Neben Ex-Union-Innenverteidiger Danilho Doekhi hat Lazio in Alfonso Pedraza auch einen neuen Linksverteidiger verpflichtet. Mit Nuno Tavares und dem Ex-Frankfurter Luca Pellegrini ist die Auswahl auf dieser Position schon groß.Zudem hat Lazio als Neunter der Vorsaison die europäischen Plätze verpasst und kann sich 26/27 ausschließlich auf die Serie A und die Coppa Italia konzentrieren.
Ungeachtet dessen bleibt die Becker-Zukunft auf Schalke aber offen. Sollte Lazio nicht ernst machen, könnte das durchaus noch ein anderer Klub im laufenden Transferfenster tun. Klar ist dann: Gibt es ein lukratives Angebot und gleichzeitig keinen Fortschritt in den Verlängerungsgesprächen, ist ein Verkauf fast schon zwangsläufig. Der dann wiederum die Tür bei Ndiaye nochmals öffnen kann. Sollte dieser zu diesem Zeitpunkt noch zu haben sein.







































