Fussballdaten.de
·22. Juni 2026
Schalke sortiert aus: Erster Streichkandidat muss gehen

In partnership with
Yahoo sportsFussballdaten.de
·22. Juni 2026

Der Kaderumbau beim FC Schalke 04 nimmt erste Formen an. Während die Königsblauen ihren XXL-Kader für die Bundesliga verkleinern wollen, steht nun der erste Abgang fest: Ein Profi wird nach seiner Leihe nicht nach Gelsenkirchen zurückkehren.
Beim FC Schalke 04 nimmt der angekündigte Kaderumbau langsam Fahrt auf. Nachdem Sportvorstand Frank Baumann zuletzt betont hatte, dass der Bundesliga-Aufsteiger im Sommer vor allem Spieler abgeben werde, scheint nun laut einem Bericht der "WAZ" der erste Abgang festzustehen: Ilyes Hamache wird nicht nach Gelsenkirchen zurückkehren.
Der 23 Jahre alte Offensivspieler war im Sommer 2024 vom französischen Klub Valenciennes verpflichtet worden. Große Hoffnungen begleiteten seinen Wechsel ins Ruhrgebiet, schließlich galt Hamache als Wunschspieler des damaligen Kaderplaners Ben Manga. Auf Schalke konnte der Flügelspieler die Erwartungen jedoch nur selten erfüllen. Verletzungen und Anpassungsschwierigkeiten verhinderten, dass er sich dauerhaft empfehlen konnte. So kam er in seiner ersten Saison lediglich auf elf Pflichtspieleinsätze.
Vor der vergangenen Spielzeit zeigte Hamache unter Trainer Miron Muslic in der Vorbereitung zwar vielversprechende Ansätze, doch letztlich spielte er in den Planungen des Coaches keine entscheidende Rolle. Ausschlaggebend soll unter anderem sein Defensivverhalten gewesen sein, das nicht optimal zum intensiven Spielstil des Trainers passte. Deshalb wechselte der Franzose auf Leihbasis zu Amiens SC.
Dort sammelte Hamache deutlich mehr Spielpraxis. In 32 Pflichtspielen gelangen ihm sechs Treffer und eine Vorlage. Den Abstieg des Vereins aus der französischen zweiten Liga konnte er allerdings nicht verhindern. Infolgedessen verzichtete Amiens darauf, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen.
Trotz seines bis 2028 laufenden Vertrags auf Schalke war früh klar, dass Hamache keine Zukunft bei den Königsblauen haben würde. Nach Informationen der "WAZ" aus Beraterkreisen haben sich beide Seiten nun auf eine dauerhafte Trennung verständigt. Schalke plant demnach weder mit einer erneuten Leihe noch mit einer Rückkehr des Offensivspielers.
Für die Königsblauen ist der Abgang ein erster Schritt, den aktuell noch sehr großen Kader zu verkleinern. Mit Martin Wasinski, Mauro Zalazar und Steve Noode stehen nun nur noch drei Leih-Rückkehrer unter Vertrag, deren sportliche Zukunft auf Schalke ebenfalls offen ist.







































