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·27. August 2026
Schalke unter Zugzwang: Sylla plötzlich deutlich günstiger

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·27. August 2026

Dem FC Schalke 04 fehlen weiterhin wichtige Transfereinnahmen. Deshalb senkt der S04 nun offenbar den Preis für Verkaufskandidat Moussa Sylla deutlich.
Der FC Schalke 04 steht vor dem Ende der Transferperiode weiterhin unter Druck, zusätzliche Einnahmen auf dem Transfermarkt zu erzielen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Moussa Sylla. Der 26-Jährige darf den Verein verlassen – und die Verantwortlichen haben ihre finanziellen Erwartungen offenbar inzwischen deutlich reduziert.
Wie der „kicker“ berichtet, wäre Schalke mittlerweile bereit, Sylla für mindestens vier Millionen Euro abzugeben. Damit liegt die Schmerzgrenze deutlich niedriger als noch in den vergangenen Transferperioden, als für den Stürmer Beträge zwischen sechs und acht Millionen Euro genannt wurden. Sein Vertrag in Gelsenkirchen läuft noch bis 2028.
Für Schalke wäre ein Verkauf vor allem aus wirtschaftlicher Sicht wichtig. Der Zweitligist benötigt Transfereinnahmen, um seine finanziellen Vorgaben für 2026 zu erfüllen. Gelingt es nicht, die Bilanz entsprechend zu verbessern, könnten wegen der DFL-Auflagen zum negativen Eigenkapital Konsequenzen folgen. Im ungünstigsten Fall steht sogar ein Punktabzug für die nächste Saison im Raum.
Ein Problem bleibt allerdings die Suche nach einem Käufer. Bislang soll kein Interessent mit einem konkreten Angebot vorstellig geworden sein. Schon im vergangenen Winter bestand für Sylla die Möglichkeit, Schalke zu verlassen. Damals war ein Transfer zu New York City FC weit fortgeschritten, kam letztlich aber nicht zustande. Zuletzt wurde ein Wechsel in die USA erneut zum Thema.
Bemerkenswert ist zugleich, dass Schalke einen Sylla-Abgang laut dem „kicker“ offenbar nicht zwingend mit einer Neuverpflichtung beantworten würde. Trotz der Möglichkeit, dass auch Christian Gomis den Verein noch verlässt, halten die Verantwortlichen die vorhandenen Optionen im Sturm für ausreichend. Neben Edin Dzeko soll insbesondere Junior Adamu eine wichtige Rolle unter Trainer Miron Muslic spielen.
Sylla selbst steuerte beim 5:2-Pokalerfolg nach Verlängerung gegen Halle ein Tor und eine Vorlage bei. Zudem holte der Angreifer den Elfmeter zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung heraus, ließ allerdings auch gute Chancen auf weitere Treffer ungenutzt.







































