Schalke zittert sich in Runde zwei: DFB-Pokal-Hürde Halle erst nach Verlängerung genommen | OneFootball

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·25. August 2026

Schalke zittert sich in Runde zwei: DFB-Pokal-Hürde Halle erst nach Verlängerung genommen

Artikelbild:Schalke zittert sich in Runde zwei: DFB-Pokal-Hürde Halle erst nach Verlängerung genommen

Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals mit viel Mühe erfüllt. Beim Regionalligisten Hallescher FC setzte sich der Bundesliga-Aufsteiger erst nach Verlängerung mit 5:2 durch und vermied damit einen frühen Pokalschock.

Lange Zeit sah es jedoch nicht danach aus, als würde der Favorit seiner Rolle gerecht werden. Halle hielt leidenschaftlich dagegen und brachte die Königsblauen mehrfach an den Rand einer Überraschung.


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Halle belohnt mutigen Auftritt

Wie erwartet kontrollierte Schalke zunächst Ball und Spielgeschehen, doch die Gäste agierten zu ungenau und fanden nur selten Lösungen gegen die kompakte Defensive der Hallenser.

Die Gastgeber versteckten sich keineswegs und zeigten früh, dass sie den Bundesligisten ärgern wollten. Fabrice Hartmann sorgte mit einem Freistoß für erste Aufregung, traf allerdings nur das Außennetz.

Kurz vor der Pause folgte dann der verdiente Lohn für den mutigen Auftritt. Nachdem Schalke eine Ecke nicht entscheidend klären konnte, köpfte Niclas Stierlin den Ball in die Gefahrenzone. Vin Kastull reagierte am schnellsten und brachte Halle kurz vor dem Halbzeitpfiff mit 1:0 in Führung.

Schalke kämpft sich zurück

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schalke den Druck deutlich. Die Mannschaft von Miron Muslic übernahm immer mehr Kontrolle und kam schließlich zum Ausgleich.

Der eingewechselte Junior Adamu spielte einen starken Pass auf Adil Aouchiche, dessen Hereingabe Dejan Ljubicic zum 1:1 verwertete.

Anschließend brachte Muslic mit Robin Gosens und Edin Dzeko weitere prominente Kräfte ins Spiel. Vor allem Dzeko sollte später noch eine entscheidende Rolle übernehmen.

Späte Dramatik in der Schlussphase

In der 81. Minute schien Schalke die Partie gedreht zu haben. Nach einem Foul von Kastull an Moussa Sylla verwandelte Dzeko den fälligen Elfmeter sicher zur 2:1-Führung.

Doch Halle gab sich nicht geschlagen. In der Nachspielzeit schlugen die Gastgeber überraschend zurück und glichen durch Niclas Stierlin zum 2:2 aus. Damit war die Verlängerung perfekt und die Pokalsensation wieder zum Greifen nah.

Schalke setzt sich in der Verlängerung durch

In den zusätzlichen 30 Minuten machten sich schließlich die größeren individuellen Qualitäten des Bundesligisten bemerkbar.

Moussa Sylla brachte Schalke erneut in Führung, ehe Junior Adamu kurz vor dem Seitenwechsel der Verlängerung auf 4:2 erhöhte. Die Gegenwehr der Hallenser war damit gebrochen.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Edin Dzeko mit seinem zweiten Treffer des Abends zum 5:2-Endstand.

Halle fordert Schalke bis ans Limit

Trotz des klaren Endresultats war der Erfolg deutlich härter erkämpft, als es das Ergebnis vermuten lässt. Der Hallesche FC hielt über weite Strecken hervorragend mit und brachte Schalke an seine Grenzen.

Robin Gosens sprach nach dem Spiel von einer „richtigen Herausforderung“ und dürfte vielen Schalker Fans aus der Seele gesprochen haben. Am Ende setzte sich die größere Qualität durch, doch der Regionalligist verabschiedete sich erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb. Für Schalke zählt dagegen vor allem eines: Der Einzug in die zweite Runde ist geschafft.

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