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·24. August 2026

"Schandfleck": Beşiktaş attackiert Schiedsrichter nach Alanyaspor-Pleite

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Beşiktaş hat nach der 0:1-Niederlage bei Alanyaspor schwere Vorwürfe gegen Schiedsrichter Adnan Deniz Kayatepe und Videoassistent Bülent Birincioğlu erhoben. In einer offiziellen Erklärung bezeichneten die Schwarz-Weißen die Spielleitung als "Schandfleck für das türkische Schiedsrichterwesen". Im Mittelpunkt der Kritik stehen drei Szenen.

Nach sechs Pflichtspielsiegen zum Saisonstart musste sich Beşiktaş am zweiten Spieltag der Süper Lig erstmals geschlagen geben. Nuno Lima erzielte in der 73. Spielminute den entscheidenden Treffer für Alanyaspor. Unmittelbar nach der Partie veröffentlichte der Istanbuler Klub eine scharf formulierte Stellungnahme. Darin stellte Beşiktaş nicht nur einzelne Entscheidungen infrage, sondern zweifelte auch an der Unparteilichkeit des Schiedsrichtergespanns.


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Beşiktaş kritisiert drei Entscheidungen

Die erste beanstandete Szene betraf Leandro Trossard. Nach Darstellung des Vereins wurde der belgische Offensivspieler von einem Gegenspieler ins Gesicht geschlagen. Weder Kayatepe noch der VAR hätten darauf reagiert. Darüber hinaus kritisierten die Schwarz-Weißen die Aberkennung eines Treffers von Hyeon-gyu Oh. Der südkoreanische Stürmer habe sich im Zweikampf von seinem Gegenspieler gelöst und anschließend getroffen. Beşiktaş vertritt die Auffassung, dass der Alanyaspor-Spieler zu leicht zu Boden gegangen sei und das Tor hätte zählen müssen. Auch bei einer Aktion mit Dušan Vlahović forderten die Gäste einen Pfiff. Der serbische Angreifer sei beim Versuch, in den Strafraum einzudringen, regelwidrig zu Fall gebracht worden. Schiedsrichter Kayatepe ließ die Partie jedoch weiterlaufen.

Klub fordert Konsequenzen für Schiedsrichter und VAR

Beşiktaş richtete seine Kritik ausdrücklich gegen Kayatepe und Videoassistent Birincioğlu. Der Klub bezeichnete beide Unparteiischen als voreingenommen und erklärte, sie künftig nicht mehr bei eigenen Spielen sehen zu wollen. Besonders scharf fiel die Bewertung der gesamten Spielleitung aus. Das Auftreten des Schiedsrichterteams werde als "Schandfleck" in die Geschichte des türkischen Fußballs eingehen, hieß es in der Mitteilung. Zugleich erinnerte Beşiktaş an umstrittene Entscheidungen im Halbfinale des türkischen Pokals der vergangenen Saison. Nach Ansicht der Verantwortlichen habe Kayatepe in Alanya seine damalige Linie fortgesetzt.

Zum Abschluss unterstrich Beşiktaş, keine Sonderbehandlung zu verlangen. Der Verein werde seinen Protest fortsetzen, solange sich die aus seiner Sicht ungerechten Verhältnisse im türkischen Fußball nicht änderten. "Wir wollen weder einen Vorteil noch ein Privileg. Wir wollen lediglich eine faire und gleiche Spielleitung."

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