Nur die Raute
·19. April 2026
„Scheißtag“ und „große Wut“: HSV erlebt Horror-Nachmittag in Bremen!

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·19. April 2026

Der HSV hat im Nordderby bei Werder Bremen einen Nachmittag zum Vergessen erlebt. Die 1:3-Niederlage wog dabei schwerer als nur drei verlorene Punkte.
Vielmehr offenbarte sie die wachsenden Probleme eines Aufsteigers, der fast schon gerettet schien, plötzlich aber wieder mitten im Abstiegskampf steckt. Durch die Derby-Pleite stürzte der HSV auf Platz 13 ab und liegt nur noch fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Dort steht aktuell Stadtrivale FC St. Pauli.
„Das war ein Scheißtag für uns!“, brachte Trainer Merlin Polzin die Gefühlslage im Sky-Interview auf den Punkt. Ohne die verletzten Leistungsträger Luka Vuskovic und Sambi Lokonga fehlte es dem HSV erkennbar an Stabilität und Kontrolle. Zusätzlich verletzte sich Linksverteidiger Miro Muheim, während Philip Otele mit einer glatt roten Karte vom Platz gestellt wurde. Beide Spieler dürften dem HSV zumindest in naher Zukunft nicht zur Verfügung stehen.

Foto: Getty Images
Die Wut saß dementsprechend tief. „Heute muss sich jeder von uns schlecht fühlen“, erklärte Mittelfeldmann Nicolai Remberg nach Abpfiff. Polzin sprach gar von einer Mannschaft, die „eine große Wut in sich“ trage. Diese richtete sich allerdings nicht nur gegen Schiedsrichter Florian Exner, dessen Entscheidungen für Diskussionen sorgten, sondern auch gegen das eigene Auftreten. Remberg selbst stellte klar: „Es ist nicht fair, dem Schiedsrichter da etwas anzukreiden.“
Vielmehr rückte der 25-Jährige die wiederkehrende Disziplinlosigkeit in den Fokus. Mit inzwischen neun Platzverweisen ist der HSV klarer Rüpel-König der Bundesliga. „Ich verstehe nicht, wie man so viele rote Karten sehen kann“, schimpfte Remberg und sprach von „fehlender Cleverness“ und „einfach doofem“ Verhalten – ein Verhalten, das den Rothosen in den kommenden Wochen noch teuer zu stehen kommen könnte.
Live


Live


Live


Live



































