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·9. Juli 2026

Schlägt der HSV jetzt zu? Transferziel darf seinen Verein verlassen

Artikelbild:Schlägt der HSV jetzt zu? Transferziel darf seinen Verein verlassen

Dass der HSV im Sturmzentrum großen Bedarf nach Neuzugängen hat, ist bestens verbrieft. In eine Personalie könnte nun Bewegung kommen.

Denn wie die türkische Tageszeitung Hürriyet berichtet, habe Fenerbahçe Istanbul grünes Licht für einen Leihwechsel von Sidiki Chérif gegeben. Demnach soll Trainer Ismail Kartal entschieden haben, dass der 19-Jährige den Klub vorübergehend verlassen darf, um regelmäßig Spielpraxis zu sammeln.


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Besonders interessant aus HSV-Sicht: Laut dem Bericht gehört das Angebot der Hamburger zu den bereits vorliegenden Offerten, die Fenerbahçe in den kommenden Tagen prüfen will. Bereits zuvor hatte der türkische Journalist Yagiz Sabuncuoglu berichtet, dass die Rothosen ein konkretes Leihangebot inklusive Kaufoption abgegeben haben sollen.

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Foto: Getty Images

HSV-Stürmersuche: Macht Chérif den Anfang?

Sportlich würde Chérif durchaus ins Anforderungsprofil passen. Der 1,88 Meter große Angreifer vereint körperliche Robustheit mit Tempo und Athletik. Derlei Eigenschafen würden dem dünn besetzten HSV-Aufgebot zweifelsohne gut zu Gesicht stehen. Derzeit kann Trainer Merlin Polzin mit Yussuf Poulsen und Otto Stange auf lediglich zwei nominelle Mittelstürmer zurückgreifen. Letztgenannter weilt aktuell bei der deutschen U19-Nationalmannschaft und wird erst nach Ende der Europameisterschaft im Volkspark eintreffen.

Aus diesem Grund will der HSV noch mindestens zwei weitere Angreifer verpflichten. Und Chérif scheint eine ernsthafte Option zu sein. Erst im vergangenen Winter wechselte der in Guinea geborene und in Frankreich aufgewachsene Stürmer von SCO Angers zu Fenerbahçe. Aufgrund vertraglicher Vereinbarungen wurde die Leihe später in einen festen Transfer umgewandelt, für den die Türken Medienberichten zufolge rund 18 Millionen Euro überweisen mussten.

Trotz dieser hohen Ablösesumme scheint der Youngster keine unmittelbare Perspektive am Bosporus zu besitzen. Genau das könnte nun die Chance für den HSV sein, der in den kommenden Tagen auf eine positive Rückmeldung hoffen dürfte.

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