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·28. März 2026

„Schlag ins Gesicht“: Tapalovic spricht erstmals über sein Bayern-Aus

Artikelbild:„Schlag ins Gesicht“: Tapalovic spricht erstmals über sein Bayern-Aus

Der Abschied von Toni Tapalovic beim FC Bayern sorgte einst für großes Aufsehen. Nun spricht der langjährige Vertraute von Manuel Neuer erstmals offen darüber.

Anlässlich des 40. Geburtstags von Manuel Neuer blickte Toni Tapalovic auf die gemeinsame Zeit zurück, die beide über viele Jahre hinweg beim FC Schalke 04 und später in München verband. Dabei machte der ehemalige Torwarttrainer deutlich, welchen Stellenwert diese Zusammenarbeit für ihn hatte. „Es gibt nicht diese eine Anekdote, die ich sofort mit ihm verbinde“, erklärte Tapalovic in einem Interview mit der Münchner Abendzeitung und ergänzte: „Die gesamte gemeinsame Zeit war besonders, ob es auf Schalke oder bei den Bayern war.“


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Unter seiner Anleitung entwickelte sich Neuer zu einem der prägendsten Torhüter seiner Generation. Die enge Zusammenarbeit galt intern als wichtiger Baustein dieser Entwicklung, ehe es Anfang 2023 zur überraschenden Trennung kam. Der FC Bayern begründete diesen Schritt damals mit „Differenzen über die Art und Weise der Zusammenarbeit“.

Mit etwas Abstand fand Tapalovic nun klare Worte zu seinem Aus in München. Drei Jahre später ist die damalige Entscheidung für ihn weiterhin schwer nachvollziehbar. „So wie es gelaufen ist, war es nicht schön“, erklärte der Deutsch-Kroate rückblickend.

Tapalovic: „Nichts zu Schulden haben kommen lassen“

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Foto: IMAGO

Besonders die Art und Weise der Trennung habe ihn und Neuer getroffen. „Es war für uns beide ein Schlag ins Gesicht, weil wir uns nichts zu Schulden haben kommen lassen“, stellte Tapalovic klar. Entsprechend groß sei die Verwunderung über den Schritt des Vereins gewesen.

Auch Manuel Neuer hatte sich damals öffentlich kritisch geäußert und sein Unverständnis deutlich gemacht. Es war eine der wenigen Situationen, in denen der langjährige Leistungsträger und der Klub nicht die gleiche Sichtweise vertraten.

Trotz der Ereignisse überwiegen bei Tapalovic inzwischen die positiven Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Vor allem Neuers Mentalität hebt er hervor: „Er will immer gewinnen und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft, egal was ist.“

Selbst unter schwierigen Bedingungen habe der Torhüter Verantwortung übernommen. „Selbst wenn er fünf Tage nicht trainiert, Fieber hat und normalerweise nicht spielen dürfte, ist er derjenige, der sagt, ich will der Mannschaft helfen und stelle mich ins Tor“, so Tapalovic.

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