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·21. Juni 2026
Schlotterbeck droht WM-Aus: Hat die Verletzung Folgen für seine BVB-Zukunft?

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Nico Schlotterbeck droht nach seiner Knöchelverletzung bei der WM das Turnier-Aus. Die Diagnose könnte auch Auswirkungen auf seine Zukunft bei Borussia Dortmund haben.
Die deutsche Nationalmannschaft hat sich bei der Weltmeisterschaft vorzeitig den Gruppensieg gesichert. Überschattet wurde der 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste jedoch von der Verletzung von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund knickte bereits in der Anfangsphase der Partie mit dem linken Sprunggelenk um und verließ zur Halbzeit verletzt den Platz.
Schon unmittelbar nach dem Spiel äußerte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann besorgt. „Bei Nico besteht der Verdacht auf eine Bänderverletzung. Es sieht nicht gut aus“, erklärte der Nationalcoach nach dem Schlusspfiff. Wie die BILD berichtet, wurde Schlotterbeck noch im Stadion einer ersten Untersuchung unterzogen. Demnach befürchten die Ärzte, dass sich der Nationalspieler ein Band im Sprunggelenk gerissen haben könnte.
Eine MRT-Untersuchung soll nun endgültige Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre die Weltmeisterschaft für den Dortmunder wohl vorzeitig beendet. Für die DFB-Auswahl wäre ein Ausfall des 26-Jährigen ein schwerer Schlag. Schlotterbeck gehört aktuell zu den Stammkräften in der Innenverteidigung und bildet gemeinsam mit Jonathan Tah das bevorzugte Abwehrzentrum.
Einen kleinen Hoffnungsschimmer gab es nach Angaben der BILD dennoch. Bei der Ankunft des DFB-Teams in Winston-Salem konnte Schlotterbeck die Flugzeugtreppe offenbar ohne sichtbares Humpeln verlassen. Zudem wurde er im Kreis seiner Familie lachend beobachtet. Ob dies allerdings Rückschlüsse auf die tatsächliche Diagnose zulässt, bleibt offen.

Foto: IMAGO
Brisant ist die Verletzung auch mit Blick auf Schlotterbecks Zukunft bei Borussia Dortmund. Laut BILD enthält sein erst kürzlich verlängertes Arbeitspapier bis 2031 eine Ausstiegsklausel. Ausgewählte Topklubs sollen den Verteidiger demnach für 50 bis 60 Millionen Euro verpflichten können. Als einer der Vereine, die von dieser Regelung profitieren könnten, wird immer wieder Real Madrid genannt.
Für den BVB könnte die Verletzung daher gleich in mehrfacher Hinsicht Bedeutung haben. Einerseits droht ein längerer Ausfall eines Leistungsträgers, andererseits könnte die Zwangspause mögliche Interessenten abschrecken. Gerade eine starke Weltmeisterschaft hätte Schlotterbecks Position auf dem internationalen Transfermarkt weiter stärken können.
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