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·5. Januar 2026
Schlotterbeck und Winter-Neuzugänge: BVB-Boss spricht Klartext

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Nach den ersten Abgängen im Winter-Transferfenster bezieht Sportdirektor Sebastian Kehl klar Stellung zu möglichen Neuzugängen. Auch zur Zukunft von Nico Schlotterbeck äußert sich der BVB-Boss offen.
Bei Borussia Dortmund deutet im laufenden Winter-Transferfenster vieles auf Kontinuität hin. Sportdirektor Sebastian Kehl machte im Trainingslager deutlich, dass aktuell keine akuten Verstärkungen geplant sind. Anders als in den vergangenen Jahren sehe man sich sportlich stabil aufgestellt und sei auch von größeren Verletzungssorgen verschont geblieben.
Zwar habe der BVB in dieser Saison „einen Riesenschritt gemacht“, dennoch betonte Kehl offen, dass man „nicht zu 100 Prozent zufrieden“ sei. Verbesserungen schließt der 45-Jährige daher nicht grundsätzlich aus, knüpft mögliche Transfers aber an klare Bedingungen: „Natürlich wollen wir trotzdem besser werden. Und wir machen uns auch Gedanken, ob wir das auf der Kaderseite tun können. Aber es muss am Ende auch Sinn ergeben, finanzierbar sein, in die Struktur passen.“ Spieler ohne sportlichen Mehrwert oder wirtschaftliche Perspektive werde man nicht verpflichten.
Auf der Abgangsseite hat sich bereits etwas getan. Pascal Groß kehrte vorzeitig zu Brighton & Hove Albion zurück, Cole Campbell wurde an die TSG 1899 Hoffenheim verliehen. Weitere Leihen sind nicht ausgeschlossen. Besonders für Julien Duranville könnte ein Tapetenwechsel sinnvoll sein, um mehr Spielpraxis zu sammeln. Kehl bestätigte entsprechende Gespräche und erklärte, dass zusätzliche Einsatzminuten „auf jeden Fall sinnvoll“ wären, machte aber klar, dass es derzeit noch nichts Konkretes zu verkünden gebe.
Ein weiteres zentrales Thema bleibt die Zukunft von Nico Schlotterbeck. Der Innenverteidiger besitzt noch einen Vertrag bis 2027, dennoch möchte der BVB langfristig mit ihm planen. Kehl räumte ein, dass die Gespräche Zeit benötigen: „Sich in jedem Gespräch neue Argumente auszudenken, wird möglicherweise schwierig sein. Natürlich versuchen wir zu überzeugen, mit all der Power, die dieser Klub hat, auch mit der Wertschätzung, die der Junge spürt, mit den Zielen, die wir gemeinsam erreichen wollen.“
Man versuche, den Nationalspieler mit sportlichen Zielen und Perspektiven zu überzeugen, setze dabei aber nicht auf Druck. „Solche Dinge müssen auch reifen“, so Kehl, der betonte, dass noch keine Entscheidung gefallen sei.









































