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·20. Januar 2026

Schlotterbeck vor Mega-Vertrag? BVB bricht plötzlich ein Tabu

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Nico Schlotterbeck steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Borussia Dortmund ist bereit, für seinen Abwehrchef sogar ein lange geltendes Tabu zu brechen.

Borussia Dortmund ist offenbar bereit, im Werben um Nico Schlotterbeck weit über die eigenen Grundsätze hinauszugehen. Um den Abwehrchef langfristig an den Klub zu binden, zieht der BVB laut einem Bericht der Bild sogar eine Ausstiegsklausel in Betracht – ein Schritt, der intern lange als Tabu galt.


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Wie die Boulevard Zeitung nahelegt, könnte Schlotterbeck seinen aktuell bis 2027 laufenden Vertrag verlängern und im Gegenzug eine Exit-Option erhalten. Diese soll ab dem Sommer 2027 greifen und es ausgewählten Top-Klubs ermöglichen, den Innenverteidiger für rund 60 Millionen Euro aus Dortmund herauszukaufen. Grundlage für diese neue Dynamik soll ein vertrauliches Treffen zwischen Klubführung und Spieler-Seite gewesen sein.

Auch finanziell würde der BVB tief in die Tasche greifen. Im Raum steht ein Jahresgehalt von rund 14 Millionen Euro, womit der 26-Jährige zum Spitzenverdiener aufsteigen würde. Zusätzlich wird angeblich sogar über eine rückwirkende Gehaltserhöhung sowie einen hohen Unterschriftsbonus spekuliert. Für die Dortmunder Verantwortlichen wäre das vor allem eines: Planungssicherheit auf einer Schlüsselposition.

Bayern, Real, Barca? Top-Klubs halten sich bei Schlotterbeck zurück

Ein weiterer Faktor spielt dem Revierklub in die Karten: Das internationale Interesse an Schlotterbeck scheint laut Bild zuletzt abgekühlt zu sein. Der FC Bayern München plant nach der bevorstehenden Verlängerung mit Dayot Upamecano offenbar keinen Vorstoß. Auch Real Madrid und der FC Barcelona sollen aktuell andere Prioritäten verfolgen, während sich der FC Liverpool bereits aus dem Poker zurückgezogen haben soll.

Damit wäre Dortmund derzeit die realistischste sportliche Option für Schlotterbeck. Dennoch ist dessen Entscheidung nicht allein finanziell geprägt. Titelchancen und Perspektive spielen eine große Rolle – darauf verwies zuletzt auch sein früherer Teamkollege Mats Hummels. „Ich kenne seine Überlegungen sehr gut“, sagte Hummels und adelte den Verteidiger mit den Worten: „Schlotti ist für mich schon einer der besten Innenverteidiger, die es gibt. Er hat die Qualität, bei allen Vereinen der Welt zu spielen.“

Ob Schlotterbeck das Angebot annimmt, ist dennoch offen. Der Nationalspieler will dem Vernehmen nach abwarten, wie sich der BVB sportlich positioniert. Klar ist aber: Mit Ausstiegsklausel, Top-Gehalt und Führungsrolle ist Dortmund bereit, für seinen Abwehrchef ungewöhnliche Wege zu gehen.

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