Nur die Raute
·15. Februar 2026
„Schlüsselmoment“: HSV-Sieg dank Patzer von Heuer Fernandes?

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·15. Februar 2026

Es war die Szene, über die nach dem 3:2 des HSV gegen Union Berlin alle sprachen. Ausgerechnet Daniel Heuer Fernandes selbst brachte das Thema in der Mixed Zone auf den Tisch.
„Lasst uns über die 47. Minute reden“, sagte er. Folgendes war passiert: Nach einem Steilpass eilte der HSV-Keeper weit aus seinem Tor und wollte per Kopf klären, verfehlte den Ball jedoch deutlich. Unions Andrej Ilic lief allein Richtung Tor, doch sein Abschluss strich links vorbei, auch weil Jordan Torunarigha ihn entscheidend störte. Im direkten Gegenzug traf Nicolás Capaldo wenige Sekunden vor der Halbzeitpause zur umjubelten 2:1-Führung für die Rothosen.
„Das war vielleicht ein Schlüsselmoment, den ich mir nicht so gewünscht habe“, erklärte Heuer Fernandes später grinsend. Zugleich verteidigte er seinen aggressiven Stil: „Aber das passiert, mein Torwartspiel ist mutig. Ich bin froh, dass Jordan noch mal alles rausgehauen und den Gegner unter Druck gesetzt hat. Vielleicht war das der Grund, dass er nicht ins Tor schießen konnte.“
Und weiter: „So konnten wir Union dann ungeordnet erwischen und in Führung gehen. Ich war erleichtert, weil ich weiß, dass es vorher eine Riesenchance war für den Gegner.“
Während Unions Trainer Steffen Baumgart haderte – „Da müssen wir 2:1 führen, eine klarere Chance gibt es glaube ich nicht mehr“ –, sprach HSV-Coach Merlin Polzin von einer „kuriosen Szene, die uns natürlich extrem geholfen hat“.
Aber auch abseits des Rasens steht Heuer Fernandes im Fokus. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, Gespräche über eine Verlängerung liefen kürzlich an. „Wir sind gerade in den Startlöchern, es ist noch nicht viel passiert, es gibt keine Richtung“, sagte er und ergänzte: „Ihr wisst, wie glücklich ich hier bin.“
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