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·16. Mai 2026
Schlusskonferenz: Unfassbares Meister-Drama um deutschen Torhüter

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·16. Mai 2026

Entscheidung in der Scottish Premiership – Celtic Glasgow und Heart of Midlothian duellieren sich am 38. und letzten Spieltag um den Meistertitel in Schottland und dieses denkwürdige Spiel beobachteten wir für Sie live.
1:1 stand es zur Halbzeit durch zwei späte Tore – Lawrence Shankland (43.) köpfte Heart of Midlothian mit dem 0:1 ins Traumland – damit waren die Gäste schottischer Meister. Celtic glich durch einen Hand-Elfmeter von Arne Engels (45. + 4) aus – und hielten die Spannung hoch.
„Das Spiel erlebte in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit eine Eruption“, sagte der frühere Hearts-Stürmer Ryan Stevenson bei BBC.
Der nächste Rückschlag für den Tabellenführer aus Edinburgh: Beni Baningime musste nach einer Oberschenkelverletzung, die er sich ohne Fremdeinwirkung zugezogen hatte, vom Platz. Für ihn kam Blair Spittal.
Celtic-Coach Martin O‘ Neill brachte dann die Vereinslegende James Forrest (568 Spiele) für Yang Hyun-jun (62.).
„The Hearts“ dann mal wieder mit einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe, Spittal mit einer Einwurf-Vorlage von rechts, aber in der Mitte fand sich kein Abnehmer (69.).
Der Blick in den Gästeblock sprach Bände: Tränen, Gebete, Verzweiflung. Im Pub „Tynecastle Arms“ nahe des Heim-Stadions von Heart of Midlothian sah es nicht anders aus…
Würde die Hearts der erste schottische Meister seit 1985, der nicht Celtic oder Glasgow Rangers heißt?
Oder: Sollte es doch noch reichen zur 56. und alleinigen Rekord-Meisterschaft für „The Bhoys“?
Eine Viertelstunde vor Schluss lebte das Spiel nur von der Spannung: 2:1 Torschüsse pro Celtic, je neun Ballkontakte im gegnerischen Strafraum.
Dann aber ein kniffliger Freistoß, zentral aus 18 Metern (76.), die Chance für Celtic.
Die Fans sangen sich schon ein, dann trat Engels an, aber der Ball ging am Tor vorbei!
Celtic mit Dauer-Feuer auf Schwolow
Durchatmen bei den Hearts, deren Fans die nächsten Stoßgebete zum Fußballhimmel schickten. Was für eine Dramatik im Celtic Park!
Dann der nächste Knall: Pfostenschuss von Kelechi Iheanacho (80.) und dann rettete Schwolow mit einer Faust gegen Benjamin Nygren (81.).
„Celtic weiß, was auf dem Spiel steht“, fand Chris Sutton, ehemaliger Stürmer von Celtic Glasgow, bei Sky Sports UK.
„The Hearts“ versuchten, Zeit von der Uhr zu nehmen, aber für wirkliche Entlastung konnten sie nicht sorgen.
Knappe Entscheidung
Es sah nach 85 Minuten so aus, als wäre der 2:1-Siegtreffer für die „Hoops“ von Celtic nur eine Frage der Zeit.
Auch die Celtic-Fans waren auf den Rängen jetzt der Verzweiflung nahe, ihrem Team lief die Zeit davon. In der 86. Minute holte Shankland mal wieder eine Ecke für die Hauptstädter heraus.
Ihre Anhänger bissen fast in die Schals…Claudio Braga verpasste am Fünfmeterraum die Entscheidung (86.).
Dann war der Ball drin – und der Treffer von Daizen Maeda (88.) hielt der VAR-Prüfung wegen Abseitsposition stand, 2:1 für Celtic! Der Park explodierte.
Das siebte Tor für den Japaner in der Meister-Runde also der Entscheider?
Acht Minuten Nachspielzeit blieben den Hearts noch, um das Blatt doch noch zu wenden. Doch sie spielten sich keine klare Torchance mehr heraus, zwei Torschüsse waren einfach zu wenig, um dieses aggressive Celtic zu knacken.
Dann brachte ein Empty Net Goal von Callum Osmand, Celtic hatte den Ball in der gegnerischen Hälfte abgefangen, Schwolow war mit nach vorn gegangen, die Entscheidung – 3:1 (90. + 8).
Es folgte ein Platzsturm, alle Anspannung bei den Fans der Grünweißen löste sich auf – Celtic Meister, Glückwunsch zur schottischen Rekord-Meisterschaft.
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