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·17. April 2026

Schmidt über Schicksalsschläge: "Gerade ein bisschen viel"

Artikelbild:Schmidt über Schicksalsschläge: "Gerade ein bisschen viel"

Heidenheim-Trainer Frank Schmidt spricht vor dem Spiel in Freiburg über den Tod von Roger Prinzen und Rainer Wirsching sowie die Lage als Tabellenletzter.

Der Tod von Roger Prinzen, der Tod seines ehemaligen Mitspielers Rainer Wirsching, dazu die Suche nach einem Stammzellenspender für die Freundin seines Spielers Erin Dinkci - vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg hat sich Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim nicht nur mit sportlichen Themen befassen müssen. "Ja, es ist gerade ein bisschen viel, muss man ehrlich sagen", sagte er am Freitag über die Schicksalsschläge in seinem Umfeld.


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Der ehemalige Bundesliga-Profi Prinzen, der in Heidenheim das Nachwuchsleistungszentrum leitete, war am Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich verstorben. Mit Wirsching, der sich bei einem Fahrradunfall letztlich tödliche Verletzungen zugezogen hatte, spielte Schmidt einst zusammen beim TSV Vestenbergsgreuth. Für die an Leukämie erkrankte Freundin von Dinkci, der aktuell aus Freiburg ausgeliehen ist, suchen beide Klubs Unterstützung.

Mit Blick auf das anstehende Spiel gegen die Freiburger (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) zollte Schmidt dem Gegner großes Lob. "Chapeau, was der SC Freiburg da gerade auf die Beine stellt, schon seit Wochen, Monaten. Auch in der Saison kann man nur gratulieren bis hierhin. Da hat man viel richtig gemacht", sagte er. Der Einzug der Breisgauer ins Halbfinale der Europa League habe "nochmal das bestätigt, was wir ohnehin schon von den Freiburgern wussten: Dass sie da sehr stabil sind, in ihrem Tun und Handeln."

Für seine Mannschaft, die bei noch fünf ausstehenden Spielen als Tabellenletzter sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hat, ändere sich damit nichts, ergänzte Schmidt: "Wie so oft ist es für uns eine Aufgabe, die es in sich hat und die man erstmal lösen muss." Immerhin aber habe seine Mannschaft mit fünf Punkten aus den vergangenen drei Spielen und dem Sieg gegen Union Berlin (3:1) "einen guten Weg eingeschlagen, was uns ermöglicht hat, die Spiele eng zu gestalten, offen zu gestalten und dann auch was mitzunehmen".

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