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·5. September 2026

„Schmutzkampagne“: FIFA-Vorwürfe an UEFA wegen Infantino

Artikelbild:„Schmutzkampagne“: FIFA-Vorwürfe an UEFA wegen Infantino

Der Streit zwischen der UEFA und der FIFA um Präsident Gianni Infantino geht weiter. Der Weltverband macht den Europäern Vorwürfe.

Der europäische Verband bereitet derzeit eine Klage gegen den Funktionär wegen dessen Vorgehen im Zuge seiner Investorenpläne für die WM vor. Entsprechende Dokumente wurden in den Vereinigten Staaten eingereicht. „Obwohl diese Anträge als juristische Schriftsätze mit Überschriften und Aktenzeichen gestaltet sind, sind sie kaum mehr als Pressemitteilungen, die die Verleumdungskampagne der UEFA gegen die FIFA und ihre Führung weiter unterstützen“, entgegneten die Anwälte der FIFA gegenüber einem Gericht in New York und warfen der UEFA vor, eine „Schmutzkampagne“ gegen Infantino zu verfolgen.


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Weiter heißt es laut einem Telegraph-Bericht: „Der Antrag der UEFA weist einen grundlegenden Mangel auf: Die UEFA beantragt die Offenlegung von Beweismitteln zur Unterstützung eines ausländischen Strafverfahrens, das nicht existiert und zu dessen Einleitung die UEFA nach eigenen Angaben nicht befugt ist. Die Verleumdungskampagne der UEFA endete nicht, als ihre Boykottdrohungen und ihr Medienangriff zur Rücknahme des Vorschlags führten. Sie setzte sich in Form öffentlicher Anschuldigungen und Schriftsätze fort, die darauf abzielten, die FIFA und ihre Führungskräfte in Verruf zu bringen.“

FIFA: UEFA hat Angst vor neuen Konkurrenten

Die UEFA fordert, dass jegliche Kommunikation zum Thema Investorenpläne offengelegt werden müssen und wirft der FIFA vor, den Wert des Turniers mit 20 Milliarden Euro deutlich zu niedrig eingeschätzt wurde.

Zugleich behauptet der Weltverband, dass die UEFA versuche zu verhindern, dass „kleinere Länder die finanzielle Stärke erlangen, um mit der europäischen Elite zu konkurrieren. Wenn der Fußball in den Entwicklungsländern gestärkt wird, nimmt der globale Wettbewerb zu, was letztlich die Marktmacht der UEFA schmälert und mehr Konkurrenz für ihre Flaggschiff-Turniere bedeutet.“

Artikelbild:„Schmutzkampagne“: FIFA-Vorwürfe an UEFA wegen Infantino

Foto: IMAGO

Der Streit zwischen den großen Verbänden wird die Fußballwelt wohl noch lange beschäftigen. Im März steht die Wahl des FIFA-Präsidenten auf dem Plan. Infantino strebt trotz der lauten Kritik eine weitere Amtszeit an, Unterstützer findet der umstrittene Schweizer vor allem in Afrika, Südamerika und Teilen Asiens.

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