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·20. Februar 2026

Schnelle Flucht aus Frankfurt? Größter Eintracht-Verlierer ist unzufrieden

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Aus dem wilden Torwart-Karussell von Eintracht Frankfurt ist Michael Zetterer schlussendlich als Verlierer hervorgegangen. Denn obwohl der Ex-Bremer, zunächst als Lückenbüßer des damals verletzten Kaua Santos geholt, im vergangenen Herbst zur Nummer eins ernannt worden war, musste er diesen Status nach der Winterpause wieder abgeben.

Spätestens seit der Ankunft von Albert Riera ist klar, dass Santos gegenüber Zetterer die Nase deutlich vorn hat. Der neue Trainer hat klar gemacht, dass der Brasilianer sein Vertrauen und seine Rückendeckung bekommt - Zetterer ist nun vielmehr Backup als Herausforderer.


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Laut Angaben von Absolut Fußball schmeckt dem 30-Jährigen diese Perspektive aber nicht. Er soll unzufrieden mit seiner Rolle sein, weshalb es nicht auszuschließen sei, dass Zetterer schon am Saisonende - und somit nach nur einem Jahr - den Abflug aus Frankfurt macht. Es wäre wahrlich ein kurzes und vor allem skurriles Intermezzo bei den Adlern gewesen.

Zetterer war im vergangenen Sommer für immerhin sechs Millionen Euro zur Eintracht gewechselt, nachdem er zuvor lange Jahre als Stammkeeper des SV Werder überzeugen konnte. Aus seiner Sicht ist es natürlich nachvollziehbar, dass er mit einer Rolle als klare Nummer zwei nicht zufrieden ist. Er hatte bei seinem Wechsel wohl gehofft, dass er den unerfahrenen und schwer verletzten Santos dauerhaft hinter sich lassen könnte - doch die Erwartungen, die man in Frankfurt an den Youngster hat, sind riesig. Und mit Riera ist nun ein Trainer da, der (anders als vielleicht ein Dino Toppmöller) auch vom öffentlichen Druck unbeeindruckt bleibt und stur an seiner Wahl festhält.

Zetterers Vertrag ist noch bis 2029 datiert. Dass er diesen erfüllt, erscheint angesichts der jüngsten Entwicklung äußerst fraglich.

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