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·21. Juni 2026

Schnellster WM-Doppelpack seit Podolski – und ein Foto mit dem König

Artikelbild:Schnellster WM-Doppelpack seit Podolski – und ein Foto mit dem König

Die ersten WM-Tage liefen für unsere sechs RBL-Profis richtig stark: David Raum und Assan Ouédraogo stehen mit Deutschland vorzeitig in der K.o.-Runde, Nicolas Seiwald, Xaver Schlager und Antonio Nusa haben sich nach langen WM-Pausen mit Österreich und Norwegen überzeugend auf der großen Bühne zurückgemeldet. Und Yan Diomande verzückt die Fußball-Welt mit spektakulären Aktionen.

Doch auch ehemalige Leipziger sorgen aktuell für Schlagzeilen. Hier kommen fünf besondere Geschichten.


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1. Torpremiere im Doppelpack

Ein Jubel als Welle beim Brasilianer – angelehnt an seine große Leidenschaft, das Surfen. Ein lauter Freudenschrei Richtung Fans beim Niederländer. Matheus Cunha und Brian Brobbey gelang bei ihrem Startelfdebüt bei einer WM direkt das, wonach sich jeder Stürmer sehnt: Tore.

Cunha, der in der Saison 2018/19 unser Trikot trug, führte Brasilien mit zwei Treffern in der ersten Hälfte gegen Haiti zum wichtigen ersten Sieg bei dieser WM. Nach dem 3:0 verteilte er Kusshände in Richtung der Ränge, wo seine Familie mit ihm feierte. „Bei einer WM Tore zu schießen und meiner Mannschaft zu helfen, das ist alles, wovon ich je geträumt habe“, sagte der 27-Jährige anschließend.

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2. Wenn der König zum Selfie kommt

Auch Brian Brobbey wird seinen Abend so schnell nicht vergessen. Der Sturmtank war in der Anfangsphase nicht zu stoppen und sorgte mit dem schnellsten WM-Doppelpack (5./17.) seit Lukas Podolski 2006 dafür, dass im Duell zwischen den Niederlanden und Schweden gar nicht erst Spannung aufkam. Am Ende gewann die Elftal mit 5:1.

Mit seinem zweiten Treffer erzielte der 24-Jährige zudem das 100. WM-Tor von Team Oranje. Dafür gab es vom niederländischen König Willem-Alexander ein Extralob in der Kabine – und ein gemeinsames Selfie für das private Fotoalbum. „Er hat mir gesagt, dass ich es sehr gut gemacht habe“, erzählte Brobbey, der in der Saison 2021/22 ein Roter Bulle war, stolz.

3. US-Boys euphorisieren die Nation

4:1 gegen Paraguay, 2:0 gegen Australien – das US-Team hat sich in den ersten beiden Spielen der Heim-WM in bestechender Form präsentiert. Mauricio Pochettino hatte in den Monaten vor Turnierbeginn viel ausprobiert und rechtzeitig zum Auftakt die richtige Formel gefunden. Ein Schlüsselspieler dabei: Tyler Adams.

In Los Angeles und Seattle hallten frenetische „U-S-A, U-S-A“-Rufe durch die Stadien. Die USA stehen hinter ihrem Team – und beginnen langsam, von Großem zu träumen. Das Ticket für das Sechzehntelfinale haben die US-Boys bereits nach dem zweiten Gruppenspiel sicher.

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4. Erster WM-Sieg der Geschichte – und wie!

Jesse Marsch steht mit Kanada kurz vor dem Einzug in die Runde der besten 32 Teams. Vier Punkte aus zwei Spielen bedeuten: Im letzten Gruppenspiel gegen die Schweiz könnte unter Umständen sogar eine Niederlage reichen.

Der emotionale Höhepunkt war aber schon der 6:0-Sieg gegen Katar – Kanadas erster WM-Sieg überhaupt. „Das ist kein normaler Moment für das Land“, erklärte Marsch nach dem Spiel. „Die 50.000 Zuschauer, die heute im Stadion waren, hatten Glück. Es war elektrisierend. Jetzt wollen wir mehr.“

Kanada, eigentlich das Land des Eishockeys, befindet sich im Fußballrausch. Auch Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl bestätigte bei MagentaTV: „Die Leute lieben Sport in Kanada. Dieser erste WM-Sieg ist großartig für den Fußball in Kanada und das gesamte Land.

Nach den USA und Mexiko steht damit auch der dritte Co-Gastgeber kurz vor dem Einzug in die K.o.-Phase.

5. Dani Olmos magische Halbzeit

Beim 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien zog Dani Olmo beim amtierenden Europameister die Fäden. Unsere ehemalige Nummer 7 lieferte einen Lehrbuch-Auftritt für alle Tiki-Taka-Liebhaber: starke Kombinationen, ein Assist – und in der ersten Hälfte keinen einzigen Fehlpass.

Lange steuerte „El Mago“ auf eine hundertprozentige Passquote zu. Erst kurz vor seiner Auswechslung in der 61. Minute zeigte auch Olmo menschliche Züge und brachte drei Zuspiele nicht an. 92 Prozent angekommene Pässe bei 40 Versuchen bleiben trotzdem ein absoluter Topwert.

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